STANS: Älperchilbi stand im Banne des Rauchs

Die Stanser Älperchilbi zeigte viel Originelles und urchiges Brauchtum. Der Umzug fand allseits grossen Anklang.

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Schnapsparadies Obbürgen? Der Wagen «Schnamosti». (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Schnapsparadies Obbürgen? Der Wagen «Schnamosti». (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Unter dem Motto «wiä e und je» fand am Sonntag die Stanser Älperchilbi statt. Doch wer sich «wiä e und je» auf einen schönen und warmen Herbstsonntag freute, musste mit nasskalter Witterung vorlieb nehmen. Da konnte auch Pfarrer David Blunschi, der beim Festgottesdienst alle Heiligen anrief, nicht allzu viel bewirken.

Traditionsgemäss begann der Umzug mit einer Alpabfahrt mit Gross- und Kleinvieh. Dazwischen reich geschmückte Wagen mit Alpkäse sowie mit Früchten und Gemüse. Ein Schwerpunkt, beim Umzug wie auch bei den Älpersprüchen, bildete die geplante Cabrio-Bahn aufs Stanserhorn. Die letztjährigen Älper, die den Wagen bauten, konnten hautnah erleben, wie es sich anfühlt, bei Wind und Wetter mit offenem Dach zu fahren. Da und dort wurde Feuer gemacht und Kaffee gekocht, was das Zeug hielt, mit entsprechender Rauchentwicklung.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.