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STANS: Alpenrock für Frohsinnvater Niklaus II.

Der neue Frohsinnvater Niklaus II. wurde am Sonntag vor viel Publikum feierlich inthronisiert. Er löst Franz IV. ab.
Ursina übergibt ihrem Vater Niklaus Minder das Zepter für die Fasnachtsherrschaft. (Bild: Richard Greuter (Stans, 21. Januar 2018))

Ursina übergibt ihrem Vater Niklaus Minder das Zepter für die Fasnachtsherrschaft. (Bild: Richard Greuter (Stans, 21. Januar 2018))

«Es sind Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen», sagte der neue Frohsinnvater Niklaus II. nach seiner Amtseinsetzung. Und dies hat der ehemalige Präsident scheinbar wörtlich gemeint. Insgesamt 330 Gäste – laut Präsident Martin Schmitter ein Rekordaufmarsch – wohnten der feierlichen Inthronisation im Pestalozzisaal bei. Vizepräsident Sören Schwitzky hatte alle Hände voll zu tun, allen einen Sitzplatz zu verschaffen.

Verantwortlich für die Amtseinsetzung war Josef Durrer (Happy-Seppi), der in der Nähe von Minders Wohnsitz aufgewachsen war. Ursina und Raffael, die Kinder des Frohsinnpaares, führten Niklaus Minder auf die Bühne, wo sie ihn mit dem Ornat einkleideten. Am Schluss überreichte ihm Ursina das Zepter, und Zeremonienmeister Marlon Imobersteg verpasste Niklaus II. den letzten Schliff. Getreu dem Motto «Alpenrock» führte Durrer die Frohsinn-Gäste in die Welt des Alpenrocks. Bekleidet mit Lederhose und kariertem Hemd verwandelte er den Pestalozzisaal in eine Rockerhöhle und gab den Frohsinn-Gästen mit rockiger Musik von Andreas Gabalier eine Kostprobe vom Motto ihres neuen Frohsinnpaares. Für Niklaus II. und Christine ist die Aufforderung klar: «Geniessen Sie mit uns die Alpenrockigen Tage.»

Fasnächtlicher Nachwuchs scheint gesichert

Für Franz IV. und Judith ist die Herrscherzeit vorbei. «Sie suchten immer den Kontakt mit dem Publikum», lobte Präsident Martin Schmitter. Ähnlich tönte es von Franz IV. in seiner Abschiedsrede: «Wir durften Frohsinn verbreiten und haben viel Zuneigung erhalten.» Verantwortlich für die Amtsaussetzung war Albert Müller. In einer theatralischen und etwas sehr akademisch gehaltenen Laudatio ging Müller auf das Herrscher-Jahr von Franz IV. ein und schenkte ihm als Abschiedsgeschenk eine Richter-Robe, eine Perücke und die Figur einer Justitia.

Wenig Sorge braucht sich der Frohsinn um fasnächtlichen Nachwuchs zu machen. Als Präsident Martin Schmitter vom Apéro sprach, sorgte Alejandro, das neun Monate alte Grosskind von Franz und Judith Odermatt, mit seinem Jubeln für Gelächter.

Richard Greuter

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

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