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STANS: An der Fasnacht verlässt Winkelried sein Denkmal

Sie fiel auf, am Kinderumzug vom Montagnachmittag: Die siebenköpfige Stanser Fasnachtsgruppe «Wasischisch?» hat den Nidwaldner Helden, der auf dem Stanser Dorfplatz mit einem Denkmal verewigt ist, zur Vorlage für ihr Fasnachtssujet genommen.
Philipp Waser als entlarvter Held. (Bild: Edi Ettlin (12. Februar 2018))

Philipp Waser als entlarvter Held. (Bild: Edi Ettlin (12. Februar 2018))

«Uns hat es gereizt, die Figur so darzustellen wie auf dem Denkmal. So etwas haben wir an der Fasnacht noch nie gesehen», begründete «Wasischisch?»-Präsident Philipp Waser die graue Erscheinung. Die Figur ist von Helm bis Fuss aschgrau, wie auf dem Denkmal eben. Der Aufwand scheint sich auch diesmal gelohnt zu haben.

«Überall ernteten wir bewundernde Blicke, wir erhielten viele positive Feedbacks. Am Freitagabend wollten die Leute am Bahnhof in Stans gar wissen, wer hinter der Maske steckt. Das verrieten wir natürlich nicht. Und in Luzern posierten die Touristen mit uns für ein Foto.» Die Ausflüge an die Luzerner Fasnacht stehen zwar selten auf dem Programm. «Wir bevorzugen die Fasnacht in Stans, sie ist persönlicher, man kennt sich, das schätzen wir», schwärmte Philipp Waser. Und so waren die Winkelriede nicht nur am Montag, sondern auch am Schmutzigen Donnerstag in Stans anzutreffen.

Vorbereitungszeit sei ebenso wichtig wie Fasnacht

Zivil an die Fasnacht zu gehen, sei für ihn unvorstellbar. «Wir haben Spass am Verkleiden. Und natürlich erachten wir es als eine Wertschätzung, wenn die Passanten oder auch andere Fasnachtsgruppen von unserem Sujet begeistert sind.» Dafür scheue man auch keinen Aufwand. Bereits im Herbst stecken die sieben «Wasischisch?»-Mitglieder die Köpfe zusammen. «Die Vorbereitungszeit ist mindestens so wichtig wie die Fasnacht. Wir teilen die Vorfreude, bei der ganzen Vorbereitungsarbeit kommt auch das Gesellige nicht zu kurz.»

Seit 25 Jahren sind die Stanser – mittlerweile alle zwischen 38 und 40 Jahren alt – zusammen an der Fasnacht. «Seither habe ich keine einzige Fasnacht verpasst.»

Matthias Piazza

matthias.piazza@ nidwaldnerzeitung.ch

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