STANS: Angebot am Spital soll vergrössert werden

Das Kantonsspital in Stans soll sein Angebot ausbauen. Der Spitalrat stellte am Mittwoch die Strategie für das Haus vor. Obwalden und Luzern bleiben wichtige Partner.

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Gesundheitsdirektor Leo Odermatt (links) und Richard Bisig, Spitalratspräsident. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Gesundheitsdirektor Leo Odermatt (links) und Richard Bisig, Spitalratspräsident. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

«Der Standort Stans muss die erste Adresse für eine qualitativ hochstehende Grundversorgung für die Nidwaldner sein», sagte gestern Gesundheitsdirektor Leo Odermatt. Und nicht nur dies: In einzelnen Bereichen hoffen Regierung und Spitalrat gar, dass das Einzugsgebiet auf Nachbarkantone erweitert werden kann. Oberstes Ziel der nächsten Jahre ist die Senkung der Kosten pro Behandlungsfall. Dazu beitragen soll auch eine neue Privatpatientenabteilung, welche neue Einnahmen bringt. Ferner sind diverse neue Angebote geplant oder in Prüfung. Denkbar sind etwa chinesische Medizin oder ein Zentrum für Fettleibigkeit.

Synergien mit Nachbarn nutzen
Die Kantonsspitäler Luzern und Obwalden bleiben für Politik und Spitalleitung wichtige Zusammenarbeitspartner. «Wir wollen gezielt Synergien mit anderen Häusern nutzen», sagte Spitalratspräsident Richard Bisig. Keine Angaben wurden gestern dazu gemacht, was neue Angebote kosten werden. Auch nicht zu den geplanten Investitionen etwa für die Privatpatientenabteilung. Weiterhin offen ist, wo Uri, Ob- und Nidwalden einen gemeinsamen Magnetresonanztomografen (MRI) platzieren wollen.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.