Stans

Auf der Buochserstrasse wird bis im Sommer gebaut

Auf einem Abschnitt der Hauptstrasse in Stans wird eine Wasserleitung ersetzt. Der Kanton passt gleichzeitig die Bushaltestellen an und erneuert den Strassenbelag.

Martin Uebelhart
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Schilder am Strassenrand weisen auf die bevorstehende Baustelle auf der Buochserstrasse Stans hin.

Schilder am Strassenrand weisen auf die bevorstehende Baustelle auf der Buochserstrasse Stans hin.

Bild: Anian Heierli (Stans, 12. Januar 2021)

Ab dem kommenden Montag bis in den Sommer hinein führt der Kanton Nidwalden auf der Buochserstrasse in Stans umfangreiche Tiefbau- und Belagsarbeiten durch. Bereits weisen Schilder am Strassenrand auf die bevorstehende Baustelle hin. Die Bauarbeiten umfassen den Ersatz der Wasserleitung, den Neubau der Mittelinseln bei den Fussgängerstreifen sowie die hindernisfreie Umgestaltung der Bushaltestellen Mettenweg und Breiten. Darüber hinaus wird auch der Fahrbahnbelag saniert mit dem Einbau eines lärmarmen Deckbelages.

Am 18. Januar geht es los mit den Bauarbeiten für den Ersatz der Wasserleitungen. Sie dauern bis etwa Ende März. Laut Stephanie von Samson, Leiterin des Amts für Mobilität beim Kanton, werden die Arbeiten in Etappen ausgeführt und der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. «Die Buochserstrasse ist eine wichtige Verkehrsachse im Kanton», sagt sie auf Anfrage. Man habe die Verkehrsregelung zusammen mit der Polizei konzipiert und werde deren Auswirkungen genau beobachten. «Sollte sich zeigen, dass es bei der wechselseitigen Verkehrsführung zu irgendwelchen Problemen kommen sollte, werden wir sofort reagieren», hält Stephanie von Samson fest. Der Durchgang für die Fussgänger sei jederzeit gewährleistet.

Synergien durch Koordination nutzen

Die Bauarbeiten koordiniert der Kanton mit der Gemeinde Stans, die die Wasserleitung unter der Strassenoberfläche saniert und die Bushaltestellen hindernisfrei umbaut. «Vor Bauvorhaben prüfen wir in allen Gemeinden, ob es Synergien zwischen den Projekten gibt», sagt von Samson. Auf diese Weise könnten insbesondere auch Kosten gespart werden. Und: «Niemand würde es verstehen, wenn eine frisch sanierte Strasse aufgerissen würde, um eine Wasserleitung oder etwas Ähnliches auszutauschen.»

Auch beim hindernisfreien Umbau der Bushaltestellen achteten die Gemeinden und der Kanton darauf, solche Anpassungen mit weiteren strassenbaulichen Massnahmen zu verbinden. «Laut den Bundesvorgaben müssen wir alle Bushaltestellen bis Ende 2023 hindernisfrei umgestaltet haben», so Stephanie von Samson.

Die Arbeiten an den Bushaltestellen und auf der Fahrbahn starten im April und dauern bis etwa Ende Juli 2021. Der Verkehr wird dabei meistens zweispurig geführt oder zeitweise einspurig mit Verkehrsdienst geregelt. Die Belagseinbauten finden teilweise in der Nacht statt, wofür die Buochserstrasse gesperrt wird. Der Verkehr wird dann entsprechend umgeleitet.

Projekt kostet 1,3 Millionen Franken

Das ganze Bauprojekt kostet laut von Samson rund 1,3 Millionen Franken, wobei der Anteil für die Sanierung der Wasserleitung von rund 450'000 Franken von der Gemeinde Stans getragen wird.

Die Wasserleitung in der Buochserstrasse wird auf einer Länge von rund 530 Metern ersetzt. «Diese Leitung hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht», sagt Sarah Odermatt. Die Gemeinderätin ist unter anderem für die Wasserversorgung und den Tiefbau in Stans zuständig. «Es gab in diesem Bereich auch schon Wasserrohrbrüche», so Sarah Odermatt. Bei solchen Brüchen schaue man sich jeweils die grundsätzliche Beschaffenheit der Leitungen an. Nicht jeder Bruch führe automatisch zum Ersatz eines Leitungsabschnitts. «Wenn die Leitung an sich noch in gutem Zustand ist, wird lediglich die schadhafte Stelle geflickt.» In der Buochserstrasse wird die bestehende, rund 80 Jahre alte Leitung aus Grauguss durch eine zementbeschichtete Duktilgussleitung ersetzt.