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STANS: Bahn wird Opfer einer vermeintlichen Sabotage

Abrupter Stopp wegen eines Sabotageakts: An der Cabrio-Bahn fand eine grosse Rettungsübung statt.
Die Cabrio-Bahn. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Die Cabrio-Bahn. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Ambulanz, Polizei, Feuerwehr: Alles fuhr am späten Freitagnachmittag die Strasse zum Stanser Hausberg hoch. Auch bei einbrechender Dunkelheit waren in unwegsamem Gelände unterhalb der Cabrio-Bahn Scheinwerfer auszumachen. Was war passiert? Gab es einen Zwischenfall mit der Pendelbahn, die 2012 als Weltneuheit in die Annalen einging?

Regelmässige Besucher des Stanserhorns wissen: Die aktu­elle Saison ist vor Wochenfrist zu Ende gegangen. Und wie sich auf Anfrage bei der Kantonspolizei Nidwalden herausstellte, handelte es sich nicht um einen Ernstfall, sondern um eine gross angelegte Übung mehrerer Blaulichtorganisationen sowie der Alpinen Rettung Schweiz, Sektion Stans. Als Szenario diente ein Sabotageakt an einem Mast, der einen abrupten Stopp der Cabrio-Bahn verursachte. Dabei verletzten sich mehrere Passagiere, gemimt von Figuranten. Sie mussten noch in der Kabine verarztet und später zusammen mit den wei­teren Bahngästen unter schwierigen äusseren Bedingungen aus der Gondel evakuiert werden.

Rettungsübungen in dieser Dimension finden im Schnitt nur einmal im Jahr statt. Umso erfreuter ist Ruedi Baumgartner, Chef der Kriminalpolizei, dass «die Zusammenarbeit einwandfrei funktioniert hat». Jede Organisation habe da und dort Verbesserungspotenzial geortet, doch insgesamt sei die Übung «ohne Makel» verlaufen.

Wichtig für ihn: Solche Übungen sollten möglichst realitätsnah sein. Will heissen, die Cabrio-Bahn ist im Visier von Saboteuren? «Nein», beruhigt Ruedi Baumgartner, «in diesem Fall war die Alarmursache zweitrangig.» Total standen bei der rund vierstündigen Übung über 80 Personen im Einsatz. (om)

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