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STANS: Bahnschalter in Stans wird offener und heller

Die Zentralbahn will das Bahnreisezentrum im Hauptort modernisieren. Kostenpunkt: rund eine halbe Million. Der Verwaltungsrat muss das Projekt aber noch absegnen.
Oliver Mattmannoliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch
So soll die neue Schalterhalle beim ZB-Bahnhof in Stans künftig aussehen. Visualisierung: PD

So soll die neue Schalterhalle beim ZB-Bahnhof in Stans künftig aussehen. Visualisierung: PD

Die Schalterräume am Bahnhof Stans sind in die Jahre gekommen. Nun hegt die Zentralbahn (ZB) Pläne, die grösste Verkaufsstelle auf ihrem Netz auf Vordermann zu bringen. «Wir haben jüngst die Verkaufsstellen in Meiringen und Sarnen modernisiert», sagt Ivan Buck, Leiter Marketing und Verkauf.

Die positiven Rückmeldungen seitens der Kundschaft und der Mitarbeiter hätten sie nun dazu bewogen, auch in Stans einen Umbau zu forcieren. Ein entsprechendes Vorprojekt ist kürzlich dem Gemeinderat vorgestellt worden, bis im Frühling soll das Detailkonzept stehen, das anschliessend dem ZB-Verwaltungsrat vorgelegt wird. Bei einem positiven Entscheid und schlanken Baubewilligungsverfahren würde der Umbau von August bis Dezember 2017 vorgenommen.

Die Zentralbahn lässt sich die Modernisierung rund 500 000 Franken kosten, wie Ivan Buck auf Anfrage festhält. Ziel sei es, am Ende ein helles und kundenfreundliches Bahnreisezentrum im Kantonshauptort zu haben. Die bestehenden Räumlichkeiten wirken eher düster und wenig ansprechend. Neu soll der Kundenraum deshalb komplett verglast werden. Gegenüber heute wird die Verkaufsstelle in Richtung Busbahnhof ausgerichtet. Offene Verkaufstheken statt Mitarbeitern hinter Glasscheiben sollen eine einladende Atmosphäre erzeugen.

Auch dank Angeboten touristischer Partner, die an Ort und Stelle gekauft werden können, hofft Ivan Buck, dass die Kundenfrequenzen gesteigert werden. Dies würde sich ganz generell positiv aufs Image des Bahnunternehmens auswirken, ist er überzeugt.

Mehrere Projekte auf dem Areal geplant

Bis das Projekt Baureife erlangt hat, gibt es hinter den Kulissen noch einiges zu tun. Und die Zentralbahn-Vertreter haben an der Nidwaldner Verkehrskonferenz vergangene Woche noch Inputs erhalten, die in die ganze Planung auf dem Bahnhofareal einfliessen könnten.

So kam zur Sprache, dass in absehbarer Zeit eine Velostation vorgesehen ist. Die Veloparkierung rund um den Bahnhof «muss wirklich angeschaut werden», erwähnte Hanspeter Schüpfer vom kantonalen Amt für Mobilität, «die heutige Situation ist unbefriedigend.» Andererseits hat der Gemeinderat verlauten lassen, dass er demnächst in die Infrastruktur beim LSE-Buffet vis-à-vis des Bahnreisezentrums investieren will.

Deshalb geht Buck davon aus, «dass sich Synergien zwischen den verschiedenen Projekten ergeben, die für alle Seiten von Nutzen sein könnten».

Oliver Mattmann

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