STANS: Das Jugendkulturhaus soll ins «Eichli»

Ein Jugendkulturhaus bei der Sportanlage Eichli: Der Stanser Gemeinderat ist dafür. Bald liegt der Ball bei den anderen Gemeinden.

Merken
Drucken
Teilen
Der Soziolkulturelle Animator Daniel Schwegler leistet für das neue Jugendkulturhaus fachlichen Support. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Soziolkulturelle Animator Daniel Schwegler leistet für das neue Jugendkulturhaus fachlichen Support. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die lange, zähe Suche nach einem Standort für ein Nidwaldner Jugendkulturhaus ist voraussichtlich zu Ende. Die zuständige Arbeitsgruppe unter der Leitung von Daniel Niederberger ist fündig geworden.

Das Gebäude soll auf dem Areal der Sportanlage Eichli zu stehen kommen, zwischen dem FC-Lokal und dem Schwibogengraben. Der Stanser Gemeinderat hat einem entsprechenden Antrag zugestimmt, wie im aktuellen «Stans!»-Infoblatt steht.

Alkoholprävention und Discos
«Wir wollen den Jugendlichen Platz zur Verfügung stellen, wo sie ihre Kultur ausüben können», begründet Andreas Gander den Entscheid. Gander ist Stanser Gemeinderat und Leiter vom Projekt «Gemeinden handeln», welches sich für die Alkoholprävention bei Jugendlichen einsetzt. Eins der Projekte daraus ist das Jugendkulturhaus.

Im Jugendkulturhaus könnten die Nidwaldner Jugendlichen unter der Leitung einer professionellen Betriebsgruppe Konzerte, Discos, Lesungen, Theater oder Ausstellungen durchführen.

Vorgesehen ist ein Saal für 300 Leute, Probe- und Büroräume, eine Küche, eine Bar und ein Gartensitzplatz. Gemäss ersten Vorschlägen würde das Gebäude etwa 10 mal 25 Meter messen und hätte ein Keller-, Erd- und Obergeschoss. «Vorbild ist das Treibhaus in Luzern - nur kleiner», sagt Daniel Niederberger.

In einem Jahr könnte das Projekt konkret werden
Den fachlichen Support für das Betriebskonzept des Jugendkulturhauses leistet Daniel Schwegler. Schwegler ist Soziokultureller Animator und arbeitet zu 70 Prozent als Jugendarbeiter für die Gemeinde Stans. Seine Arbeit fürs Nidwaldner Kulturhaus wird über das Budget von «Gemeinden handeln» abgewickelt.

Sobald für das Jugendkulturhaus ein definitives Konzept besteht, will die Projektgruppe damit auf die Gemeinden und den Kanton zugehen. Anfang nächstes Jahr könne es so weit sein, sagt Andreas Gander. «Wenn wir die Finanzierung gesichert haben, haben wirs geschafft», ist er überzeugt.

Grundsätzlich habe er von den Gemeinden positive Signale empfangen. Es bleibe zu hoffen, dass auch der Kanton den Wert dieses Kultur-Projekts erkenne und es grosszügig unterstütze.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.