STANS: Das Stanser Spukhaus soll abgerissen werden

Hermann Beyeler droht das Spukhaus abzureissen. Zuvor hat er vorgeschlagen, dieses an einen anderen Ort zu versetzen.

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Das Spukhaus am Veronika-Gut-Weg in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Das Spukhaus am Veronika-Gut-Weg in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Ich war gewillt, das Spukhaus auf eigene Kosten zu verlegen. Doch hatte ich erwartet, dass die Behörde mit einem geeigneten Platz auf mich zugekommen wäre», sagt der Littauer Bauherr und Kunstmäzen Hermann Beyeler, der in Stans ein Hochhausprojekt plant. Doch nun habe er sich entschlossen, das Jollerhaus abzureissen, so Beyeler.

Im Sommer sei er mit der Idee an den Kanton und die Gemeinde Stans gelangt, das um 1800 gebaute Spukhaus vis-à-vis des Länderparks zu demontieren und anderswo wieder aufzubauen – und wünschte, dass ihm dazu das Land zur Verfügung gestellt wird.

Bei Kanton und Gemeinde aber bleibt das Dossier «Spukhaus» geschlossen. Im Jahr 2000 entschied die Nidwaldner Regierung, das Haus nicht unter Denkmalschutz zu stellen. Gemeindepräsidentin Beatrice Richard-Ruf: «Von uns aus werden wir nach dem Entscheid des Kantons nichts unternehmen.»

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.