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STANS: David Blunschi ist an Krebs erkrankt

Pfarrer David Blunschi hat die Diagnose Lungenkrebs erhalten. Die Ärzte attestieren ihm gute Heilungschancen – er selber ist ebenfalls zuversichtlich.
Oliver Mattmann
David Blunschi (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

David Blunschi (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Die schlechte Nachricht, die ihm die Ärzte im Januar überbrachten, ist dem Stanser Pfarrer eingefahren. «Im ersten Moment stellt man sich schon die Frage, ob und wie es mit einem weitergeht», so David Blunschi (51). Er habe aber von den Ärzten rasch hoffnungsvolle Signale erhalten, dass seine Form von Lungenkrebs mit guten Heilungschancen verbunden sei. Deshalb sei auch er optimistisch, zumal er sich medizinisch gut aufgehoben fühlt. Nach verschiedenen chirurgischen Eingriffen zur Abklärung seiner Erkrankung und der gegenwärtigen Medikamentierung fühle er sich oft sehr müde, sagt der Pfarrer, der zurzeit in Spitalpflege ist.

David Blunschi, der zugleich Leiter des Dekanats der katholischen Kirche Nidwalden ist, das alle elf Pfarreien und vier Kaplaneien umfasst, hat die Stanser Bevölkerung diese Woche auch im «Pfarreiblatt» über seine Erkrankung informiert. Darin schreibt er: «Ich bin zuversichtlich, dass mein Körper gut auf die geplanten Therapien anspricht.» Die Einschränkungen würden ihn aber dazu zwingen, in einigen Bereichen kürzer zu treten, Termine abzusagen und Veranstaltungen fernzubleiben, «was ich sehr bedaure». Er zeigt sich aber überzeugt, dass sein Ausfall von der Pfarrei gut aufgefangen werde. Und falls doch mal ein Engpass entstehe, «bitte ich um Verständnis».

Im Gespräch mit unserer Zeitung hält David Blunschi fest, dass er sich auf ein gut aufgestelltes Pfarreiteam abstützen kann. Bis auf weiteres wird er bei seinen Aufgaben von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertreten. «Natürlich hoffe ich, dass ich sie bald wieder unterstützen kann. Wann genau, kann ich aber nicht sagen. Daher bin ich froh, wenn mir die Leute die Zeit lassen, die ich nun brauche.»

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

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