STANS: Der Dorfbach soll geöffnet werden

Die Stanser können an der Gemeindeversammlung bestimmen, ob der Dorfbach offen gelegt wird. Zudem wird ihnen eine erfreuliche Rechnung präsentiert.

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Zwischen der Robert-Durrer-Strasse und dem Turmattschulhaus soll der renaturierte Dorfbach unter anderem durchfliessen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Zwischen der Robert-Durrer-Strasse und dem Turmattschulhaus soll der renaturierte Dorfbach unter anderem durchfliessen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Nachdem die Sanierung der Robert-Durrer-Strasse an der Urne verworfen wurde, fasst der Stanser Gemeinderat wieder Mut, einen unbestrittenen Teil des damaligen Projektes separat weiterzuziehen und für die Gemeindeversammlung zu traktandieren. «Die geplante Öffnung des Dorfbachs ist mit keinem Wort beanstandet worden», blickt Gemeindevizepräsident Peter Kaiser auf die damalige Diskussion zurück. Zudem könne der eingedolte Bach unabhängig von der Linienführung der Strasse geöffnet, verlegt und renaturiert werden. Mit dem Dorfbach wird Siedlungswasser durch Stans geleitet. Würde das Bachbett genug gross angelegt, so könnte der Dorfbach zusätzlich Regenwasser auffangen. Dieses wird im Moment noch der ARA zugeführt. Die Grundlage für eine solche Lösung gibt der Stanser Entwässerungsplan.

295 Meter natürlicher Bach
Das Bauvorhaben würde knapp 1,8 Millionen Franken kosten. Davon würde der Kanton 0,7 Millionen Franken übernehmen. «Falls wir bis am 30. Juni dieses Projekt beim Kanton eingereicht und die Rechnung bis spätestens am 31. Dezember 2010 gestellt haben», schränkt Kaiser ein. Mit den 1,8 Millionen Franken könnte einiges erreicht werden, auch gestalterisch-ästhetisch. Unter anderem sieht der Bauplan vor, in den eingedolten Bereichen das Betonrohr von 80 auf 100 Zentimeter zu vergrössern. Beim Quartier Turmatt soll der Bach offen über die Wiese entlang der Häuser in Richtung Robert-Durrer-Strasse fliessen. Danach unterquert er die Strasse und nimmt, wiederum in einem offenen Bachbett, seinen weiteren Lauf nach Stansstad. Von den 534 Metern Neubau sollen künftig 295 Meter offen in einem mit Pflanzen, Böschungen und Niederwasserrinne gestalteten Bett geführt werden.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.