STANS: Die Autobahn soll unter den Boden

Die Autobahn A2 soll aus dem Blickfeld der Stanser verbannt werden. Diese Forderung einer Bürgerinitiative geht über die Pläne des Bundes hinaus.

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Der Stanser Josef K. Scheuber auf der Überführung Eichli in Stans. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Stanser Josef K. Scheuber auf der Überführung Eichli in Stans. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Josef K. Scheuber wohnt im Stanser Spichermatt-Quartier, nur wenige Meter neben der Autobahn A2. «Der Verkehr begleitet uns mit Lärm, Erschütterungen und Feinstaub Tag und Nacht», reklamiert er. Seine Vision: Die Autobahn soll auf dem Abschnitt zwischen den beiden Autobahneinfahrten Stans Nord und Stans Süd im Boden verschwinden. «Damit gewinnt Stans an Lebensqualität».

Anlass für die Bürgerinitiative «Für mehr Lebensqualität» ist die geplante Sanierung des Lärmschutzes entlang der A2 zwischen Stans und Beckenried. Diese sei eine Minimalstlösung.

Die Stanser Bürgerinitiative stösst mit ihrer Forderung beim Bundesamt für Strassen (Astra) auf taube Ohren. «Ein solches Vorhaben ist in Bezug auf Geologie, Finanzierung, rechtliche Vorgaben und Zeithorizont nicht realistisch», sagt Esther Widmer, Mediensprecherin des Astra.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».