STANS: «Die Entwicklung war absehbar»

Mondobiotech renoviert das ehemalige Kloster nicht wie versprochen. Das Geld fehlt. Die Grünen fühlen sich in ihren damaligen Befürchtungen bestätigt.

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Mondobiotech ist nicht in der Lage, das ehemalige Kapuzinerkloster Stans wie zugesichert zu renovieren. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Mondobiotech ist nicht in der Lage, das ehemalige Kapuzinerkloster Stans wie zugesichert zu renovieren. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Mit viel Hoffnung und Versprechungen zog das Biotechunternehmen Mondobiotech 2008 in die leer stehenden Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters in Stans ein. Diese vermietet der Kanton der Firma für 4350 Franken pro Monat.

Mittels eines Computerprogramms sollen im Internet Datenbanken durchforstet werden, um Wirkstoffe im Kampf gegen seltene Krankheiten zu finden. Die Bilanz fällt ernüchternd aus. So hat das Unternehmen 2012 keinen Rappen erwirtschaftet. Auch aus der versprochenen Renovierung des Klosters wird nichts. «Es ist ausser Diskussion, dass wir soviel Geld ausgeben können», sagte Ruggero Gramatica, der neue Chef des Unternehmens.

Die Ansiedlung von Mondobiotech im Kloster wurde ursprünglich an die Erwartung verknüpft, dass die Firma die notwendigen Renovierungsarbeiten an der Liegenschaft übernimmt. Der Gründer und langjährige Mondobiotech-Chef versprach dies zu tun – für etwa 25 Millionen Franken.

Grüne bedauern Entwicklung

Norbert Furrer, Präsident der Grünen Nidwalden und damals Mitglied des Landrates, zeigte sich über die Situation nicht überrascht: «Die Entwicklung war absehbar und überrascht mich überhaupt nicht. Ich bedauere umso mehr, dass genau das eintraf, was unsere Fraktion damals befürchtete, als das Geschäft 2008 im Landrat behandelt wurde.»

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