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STANS: Die Fasnacht geht in die dritte Dimension

Die Frohsinngesellschaft hat das Geheimnis um den Frohsinnvater 2016 ge­lüftet. Und erklärt, warum die Fasnacht drei Seiten hat.

Wenn die Frohsinngesellschaft Stans ihre Generalversammlung abhält, lautet die grosse Frage jeweils: Wer wird der neue Stanser Fasnachtsherrscher? Dieses Jahr erlebten die Mitglieder zunächst aber die Auslosung des Austragungsorts für die Fussballweltmeisterschaft 2016. Nach dem Auftauchen eines dubiosen Koffers ging die Ehre schliesslich überraschend an die Gemeinde Stans.

Zwischen diesen parodistischen Einlagen führte Präsident Niklaus Minder durch die Generalversammlung. Die knapp 150 Stimmberechtigten bestätigten Martin Schmitter und wählten Dave Kesseli neu in den Vorstand. Vizepräsident Peter Niederberger und Materialverwalter Hubert Durrer traten hingegen aus dem Vorstand zurück.

Ein «fulminantes Jahr»

Der amtierende Frohsinnvater Eugen I. blickte auf ein, wie er es nannte, fulminantes Jahr zurück. Den Stanser Fasnachtsumzug konnte er zwar nur dank einer fiebersenkenden Infusion des Arztes schauen. Aber getreu seines Mottos «In Bewegung» sind es vor allem die vielen Besuche bei Wagenbauern, befreundeten Zünften und sozialen Einrichtungen, an die sich Eugen Dornbierer gerne erinnert.

Für den pensionierten Sportlehrer hat die Bewegung drei Seiten: eine aktive, eine passive und auch eine emotionale. Auf der Fasnachtsplakette ist genau dies dargestellt. Dass die Zahl «3» im kommenden Motto ebenfalls eine zentrale Rolle spielen wird, ahnte bei der Vorstellung der Plakette allerdings noch niemand. Mit der Präsentation des neuen Frohsinnvaters liessen sich sein Vorgänger und Präsident Minder nämlich Zeit. Erst nach einer Pause liessen sie die Katze langsam aus dem Sack und gaben Hinweise auf seine Identität.

Ein Unternehmer übernimmt

Schliesslich betrat jener Mann, der als Marcus I. der Stanser Fasnacht vorstehen wird, die Bühne. Es ist der 57-jährige Marcus Risi aus Oberdorf. Seine Partnerin Andrea Husistein wird in die Rolle der Frohsinnmutter schlüpfen. In seiner kurzen Antrittsrede sagte Risi, die Vorfreude auf das ehrenvolle Amt währe bei ihm nun schon zwei Monate. Anspielend auf die Nationalratswahlen meinte er aber: «Ich konnte nie ganz sicher sein, dass nicht noch ein Zürcher Sprengkandidat auftauchen würde. Vielleicht der Chefredaktor des ‹Nebelspalters›.» Bevor er von den Gratulanten bestürmt wurde, sagte der Gründer einer 3-D-Druckerfirma: «Ich befasse mich seit Jahren mit der dritten Dimension.» Deshalb laute das Stanser Fasnachtsmotto für 2016 schlicht: «Alles hat drei Seiten.»

Edi Ettlin

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