STANS: Die Naturgewalten werden kanalisiert

Die Schutzverbauung Kniri West ist so gut wie fertiggestellt. Sie soll Stans nachhaltig vor Hochwasser schützen.

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Der Stanser Gemeinderat Peter Kaiser vor dem Sammler Hostatt, einem Element der Hochwasserschutzverbauung Kniri West. (Bild Matthias Piazza/Neue NZ)

Der Stanser Gemeinderat Peter Kaiser vor dem Sammler Hostatt, einem Element der Hochwasserschutzverbauung Kniri West. (Bild Matthias Piazza/Neue NZ)

«Mit diesem Bauwerk wird nach dem Kollegi auch das restliche Dorf vor Wildbachgefahren geschützt», freut sich Gemeinderat und Projektleiter Peter Kaiser über das fast fertiggestellte Bauwerk. Der Zeitplan und der von der Gemeindeversammlung genehmigte Kredit von rund 6,9 Millionen Franken konnten eingehalten werden. «Dazu trugen zu einem grossen Teil die gute Zusammenarbeit mit den Planern, der Bauleitung und der Bauunternehmung und das gute Wetter zu Beginn der Bauphase bei», sagt Peter Kaiser. Auch mit den anstössigen Landbesitzern habe man sich grösstenteils einigen können.

74 Prozent der Kosten tragen Bund und Kanton und 26 Prozent die Gemeinde. Gemäss Berechnungen sollen so Sachschäden von rund 300'000 Franken jährlich vermieden werden. Das Ingenieurwerk mit den Mulden von bis zu 1,5 Metern Tiefe und 60 Metern Breite soll von nun an einen sehr hohen Schutz gegen Unwetter bieten.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.