STANS: Dreiste Diebe nehmen Spital-Patienten ins Visier

Im Nidwaldner Kantonsspital hat eine mutmassliche Roma-Bande versucht, einen Patienten zu bestehlen. Das Vorhaben ging in die Hose. Es war ganz und gar kein Einzelfall.

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Beim Eingang ins Nidwaldner Kantonsspital in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Beim Eingang ins Nidwaldner Kantonsspital in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Anfang September flüchteten zwei Männer, laut Augenzeugen waren es Roma, Hals über Kopf aus dem Nidwaldner Kantonsspital in Stans. Die Polizei kam zu spät – von den Ganoven fehlt bis heute jede Spur.

Die Männer hatten sich unter einem Vorwand in ein Patientenzimmer geschlichen um dort Beute zu machen. Der Patient, der im Spitalbett lag, hatte die Absicht allerdings durchschaut und zusammen mit dem Personal sofort Alarm geschlagen.

Auch in den Kantonsspitälern in Zug und Luzern kam es jüngst zu ähnlichen Vorfällen. Laut der Luzerner Polizei geraten nicht nur Spitäler, sondern auch Alters- und Pflegeheime immer wieder ins Visier von Diebesbanden. Weit über 700 so genannte «Einschleichdiebstähle» wurden im Kanton Luzern allein im Jahr 2013 verzeichnet.

Pascal Imbach