STANS: Einsprachen behandelt: Die Bürgenstockstrasse wird ausgebaut

Mit dem Ausbau der Bürgenstockstrasse kann begonnen werden. Bis zur Eröffnung des Bürgenstock Resorts soll alles fertig sein.

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Nicht überall ist die Bürgenstockstrasse so breit wie an dieser Stelle. (Bild PD/Archiv)

Nicht überall ist die Bürgenstockstrasse so breit wie an dieser Stelle. (Bild PD/Archiv)

Das Projekt sieht auf der knapp vier Kilometer langen Bürgenstockstrasse 33 Ausweichstellen vor. Zudem soll eine provisorische Ausweichstelle während der Bauzeit eingerichtet werden. Begonnen wird mit den Bauarbeiten gemäss einer Mitteilung der Nidwaldner Regierung im Dezember. Sie dauern voraussichtlich bis im Sommer 2017 und sind somit rechtzeitig bis zur Eröffnung des Bürgenstock Resorts beendet.

Das definitive Projekt sieht unter anderem auch verkehrsberuhigende Verengungen in der Nähe des Schulhauses in Obbürgen vor. Auf eine Herabsetzung der heute geltenden Höchstgeschwindigkeit von heute 80 Stundenkilometern wird aber verzichtet, weil sich diese nur mit polizeilichen Kontrollen durchsetzen liesse, wie die Regierung schreibt.

13 Einwendungen sind nach der öffentlichen Auflage des Projekts eingegangen. Nach deren Behandlung wird etwa auf Randlinien verzichtet – die durchgehende Mittellinie bleibt jedoch erhalten.

Der Baubeginn im Dezember ist auf das Ende der Rechtsmittelfrist terminiert. Folglich gilt er nur, wenn nichts dazwischenkommt. Der Landrat hat für den Strassenausbau, zu dem auch Felssicherungen und weitere Massnahmen gehören, im Juni 4,15 Millionen Franken genehmigt.

pd/cv