STANS: Emojis gibt es nicht nur auf dem Bildschirm

So modernisiert sich die Fasnacht. Seine Verkleidung hat es vor ein paar Jahren gar noch nicht gegeben. Marcel Gander (43) aus Ennetmoos traf man als Emoji.

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Marcel Gander am Kinderumzug in Stans. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 27. Februar 2017))

Marcel Gander am Kinderumzug in Stans. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 27. Februar 2017))

Das sind jene Bildschriftzeichen oder Ideogramme, die es erst gibt, seit es SMS, Internet-Chats und Twitter gibt. Eine Variante davon sind die Smileys, die grafische Darstellung von verschiedenen Gesichtsausdrücken. Doch Emojis sind vielfältiger. Deshalb hat Marcel Gander gleich seine ganze Familie entsprechend eingekleidet, jede Person auf eine andere Art, aber alle deutlich erkennbar als Emoji. Zur Gruppe gehören seine Frau Sandra, die Töchter Anja und Liana sowie Anita Zumbühl aus Oberdorf. «Wir erhalten wunderbare Reaktionen und werden oft fotografiert», sagt Marcel Gander. Offenbar wollen die Leute auch mal lebendige Emojis auf ihrem Handy. Er sei mit seiner Gruppe an der Tagwache in Stans gewesen und am Samstag an der Luzerner Fasnacht, so Marcel Gander, der beruflich bei der Militärpolizei arbeitet. Und wie ist das mit der Bequemlichkeit mit einem solch runden Grind? Gander gibt uns einen Einblick ins Innere und beweist damit kreative Bastelkunst. Im Innern des Emoji-Grindes ist nämlich ein Baustellenhelm ­fixiert, der normgerecht auf ­jeden Kopf passt. Wer weiss, womöglich trifft man solche Emojis bald auf einer Baustelle – denn bequem zu tragen sind sie ja und wirkungsvoll gegen Gefahren ebenso.

 

Kurt Liembd

<span class="mail_autor">redaktion@nidwaldnerzeitung.ch</span>