STANS: Er läuft rückwärts gegen den Kindsmissbrauch

Rinaldo Inäbnit lief am Sonntag in der Pestalozzi-Turnhalle Stans 24 Stunden im Rückwärtsgang. Damit will er auf das Thema Kindsmissbrauch aufmerksam machen.

Drucken
Teilen
Rinaldo Inäbnit mit einem seiner Schützlinge. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Rinaldo Inäbnit mit einem seiner Schützlinge. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Sein 24 Stundenlauf in der Pestalozzi-Turnhalle Stans ist vorbei. «Ich fühle mich noch fit», sagt Rinaldo Inäbnit. «Die Müdigkeit wird aber kommen.» Noch hat er keine Zeit zum Ruhen. Rings um ihn hat sich eine Menschen­traube versammelt. Allen voran die Schützlinge, die der 32-Jährige als Sozialarbeiter und Sportleiter betreut. Sie wollen ein Autogramm oder erkundigen sich nach seinem Wohlbefinden.

Etwa 24 Stunden zuvor gibt Inäbnit zu Papier, dass ihm die Idee für diesen Lauf bereits 2005 kam. Damals, nach seinem ersten Rückwärtslauf, hatte er das Gefühl, eine Chance verpasst zu haben. Wenn er durch seine Ausdauer­leistungen das Interesse der Medien gewinnen könne, wolle er dies mit einer Botschaft verknüpfen. Diese lautet, den Menschen «die Augen zu öffnen» und sie zum «Hinschauen» aufzufordern, wenn Kindern Gewalt angetan werde.

Urs-Ueli Schorno

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.