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STANS: Es brennt im Spital

Feuerwehr und Spital probten den Ernstfall: ein Brand in der Tagesklinik. Der Brand musste gelöscht, Personen gerettet werden. Ein Schwerpunkt galt der Zusammenarbeit.
Feuerwehrleute nähern sich dem Brand im Spitalzimmer. (Bild: PD)

Feuerwehrleute nähern sich dem Brand im Spitalzimmer. (Bild: PD)

Das Szenario der Übung vom Donnerstag sah einen Brand mit starker Rauchentwicklung in der Tagesklinik vor, der durch das Spitalpersonal nicht mit eigenen Mitteln gelöscht werden konnte. In dem Patientenzimmer befanden sich Personen, die gerettet werden mussten. Auch die Nachbarzimmer der Mutter-Kind-­Station waren voll belegt, unter anderem musste eine Mutter mit Baby gerettet werden.

Sechs Personen der Feuerwehr haben als Patienten während der Übung fungiert. Eine Babypuppe des Spitals kam ebenfalls zum Einsatz. Atemschutzleute der Feuerwehr aus Stans waren mit Atemschutz im Einsatz und brachten die Patienten, darunter auch die Mutter mit Baby, in Sicherheit.

So realistisch wie möglich proben

«Wir wollten den Ernstfall so realistisch wie möglich proben, ohne den Normalbetrieb zu stören», lässt sich Peter Buob, Chef Atemschutz, in der Medienmitteilung des Kantonsspitals Nidwalden zitieren. Auf den Normalbetrieb und auf die Behandlung der echten Patienten hatte die Übung keinen Einfluss. Bewusst wurde auf eine Realalarmierung verzichtet, um keine Unruhe unter den Patienten und Angehörigen aufkommen zu lassen, heisst es weiter.

Spitaldirektor Urs Baumberger und Fredy Achermann, Kommandant der Feuerwehr Stans, zogen eine positive Bilanz: Schwerpunkt der Übung sei es, die Zusammenarbeit von Spitalpersonal und Feuerwehr zu üben. Diese Zusammenarbeit habe sehr gut funktioniert. Das Spitalpersonal habe die Patienten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr evakuiert und die Feuerwehr korrekt an der Brandschutzanlage empfangen und eingewiesen. Auch sei Spitalpersonal bei der Feuerwehr-Einsatzleitung während der ganzen Zeit zur Abstimmung anwesend gewesen.

Rund 45 Feuerwehrleute der Feuerwehr Stans standen im Einsatz. Das Kantonsspital Nidwalden habe in den letzten Jahren laufend bauliche und technische Brandschutzmassnahmen umgesetzt, heisst es weiter. Auch sieht das Brandschutzkonzept vor, dass alle Mitarbeitenden in ihrer ersten Arbeitswoche zum Verhalten im Brandfall geschult werden. 80 Mitarbeiter führten im vergangenen Oktober eine Feuer­löschübung durch. (pd/red)

Spitalmitarbeiter übten im Oktober, ein Feuer zu löschen. (Bild: PD)

Spitalmitarbeiter übten im Oktober, ein Feuer zu löschen. (Bild: PD)

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