Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

STANS: Ferienpass macht aus Kindern Künstler

Egal ob Bastler, Sportbegeisterte oder Technikfreaks. Alle kommen beim Ferienpass auf ihre Kosten. Manchmal ist Geduld gefragt, wie etwa beim Töpfern.
Matthias Piazza
Zoë Tellenbach nutzt die Gelegenheit, dank dem Ferienpass das Töpfer-Handwerk zu lernen. (Bild Corinne Glanzmann)

Zoë Tellenbach nutzt die Gelegenheit, dank dem Ferienpass das Töpfer-Handwerk zu lernen. (Bild Corinne Glanzmann)

Schön gestaltete Vasen stehen auf den Regalen im Atelier der Töpferei im Brühl in Stans. Kinder sitzen konzentriert an einem Tisch und formen aus Lehm Gebrauchsgegenstände. Susanna Wagner leitet die sechs Kinder an und greift ihnen wo nötig unter die Arme. Sara Barmettler (10) aus Buochs formt gerade eine Schüssel. Auf die Idee zum Töpfern sei sie gekommen, weil ihre Mutter schon einen Töpferkurs bei Susanna Wagner besucht und ihr davon erzählt habe. «Jetzt wollte ich das Töpfern einmal selber ausprobieren», begründet sie ihre Wahl im Ferienpass. «Es macht wirklich Spass und ist eigentlich recht einfach.»

Kerzenziehen hat sie als weiteres Angebot im diesjährigen Nidwaldner Ferienpass ausgewählt. «Im Ferienpass kann ich Sachen machen, die ich sonst nicht machen kann, und es wird mir in den Sommerferien nicht langweilig», begründet sie ihre Teilnahme an diesem Sommerprogramm. «Das Töpfern macht Spass, ich kenne es von meiner Mutter», bestätigt auch Zoë Tellenbach. Bis die Kinder allerdings ihre Vasen, Schüsseln oder modellierten Tiere nach Hause nehmen dürfen, müssen sie sich noch etwas gedulden. Die Gegenstände werden nach dem Trocknen drei Tage lang bei 1020 Grad gebrannt und glasiert, bevor sie nochmals drei Tage in den Ofen gehen. «Das gibt vollwertiges Essgeschirr», erklärt Kursleiterin Susanna Wagner.

Ferienpass als Erfolgsgeschichte

Bereits zum 33. Mal bietet die Pro Juventute im Kanton Nidwalden den Ferienpass für Nidwaldner, Engelberger und Seelisberger Schüler an. Und noch immer steht das Freizeitprogramm hoch im Kurs. Mit 530 Kindern liegt die Teilnehmerzahl gar um 30 höher als im vergangenen Jahr.

Rund 250 Angebote stehen in den ersten und letzten zwei Schulferienwochen gesamthaft zur Auswahl, darunter verschiedene Ausflüge, Bastelateliers oder Besichtigungen. Neu in diesem Jahr sind unter anderem Fechten, ein Velo-Geschicklichkeitsparcours der Polizei und ein Kinoabend. «Sehr beliebt ist immer alles, was mit Tieren zu tun hat», meint Ferienpass-Leiter Ruedi Walpen.

Hoch im Kurs stünden auch immer wieder Besuche beim Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr. «Kinder gehen ja nicht sechs Wochen in die Ferien oder ins Lager. Der Ferienpass ist eine sinnvolle Beschäftigung für die Kinder in den restlichen Schulferienwochen», erklärt sich Ruedi Walpen die grosse Beliebtheit des Ferienpasses. Teilnehmer und ihre Eltern würden auch immer die tadellose Organisation loben.

Hinweis

Es sind noch einzelne Plätze frei: Anmeldungen unter www.ferienpass-nidwalden.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.