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STANS: Feuerwehr feiert Filmpremiere

Die Stützpunktfeuerwehr zeigte anlässlich der Agathafeier ihren neuen Film. Mit dem Video will sie ihre Arbeit der breiten Öffentlichkeit vorstellen.
Mit der Videokamera setzt der Fernsehjournalist Lukas Schnyder die Arbeit seiner Feuerwehrkameraden in Szene.Bild: Edi Ettlin (Stans, 7.Oktober 2017) (Bild: Edi Ettlin (Stans, 7.Oktober 2017))

Mit der Videokamera setzt der Fernsehjournalist Lukas Schnyder die Arbeit seiner Feuerwehrkameraden in Szene.Bild: Edi Ettlin (Stans, 7.Oktober 2017) (Bild: Edi Ettlin (Stans, 7.Oktober 2017))

Passend zum Ereignis lag Popcornduft in der Luft, als sich die Stanser Feuerwehrleute am Freitag nach der kirchlichen Agathafeier im Stützpunkt einfanden. Die angekündigte Filmpremiere hatte ungewöhnlich viele Feuerwehrleute und Ehrenmitglieder angelockt. Obwohl die Kamera an mancher Übung dabei gewesen war, hatte noch niemand den 11-minütigen Film gesehen.

«Vor eineinhalb Jahren hatten wir im Kommando die Idee, einen eigenen Film zu drehen», sagt Projektleiter Klaus Flury. «Es ging uns darum, ein Medium zu schaffen, mit dem wir der Bevölkerung zeigen können, was wir machen.» Nicht zuletzt beabsichtigt die Feuerwehr, den Film bei der Rekrutierung neuer Mitglieder einzusetzen.

Obwohl im Film eindrückliche Ernstfälle wie der letztjährige Grossbrand in Beckenried vorkommen, setzt die Feuerwehr nicht auf Effekthascherei. Wichtiger ist ihr die sachliche Abbildung des vielfältigen Alltags im Ausbildungsbetrieb. Damit alle elf Fachbereiche zum Zug kommen, wurde ein kleiner Teil der Aufnahmen eigens inszeniert. Ergänzende Erklärungen – von Raphaela Leuthold in astreinem Stanser Dialekt gesprochen – vervollständigen das Porträt.

Anspruchsvolle Einsätze

Bei der Produktion des Films konnte sich die Feuerwehr bezüglich Regie, Kamera und Schnitt auf einen Fachmann aus den eigenen Reihen verlassen. Lukas Schnyder ist Redaktor bei Tele 1 und hat es geschafft , die Begeisterung für die Feuerwehr mit sachlicher Information zu kombinieren. «Wir haben ein eher ruhiges Jahr hinter uns, in dem wir aber doch ein paar anspruchsvolle Einsätze bewältigt haben», leitete Feuerwehrkommandant Fredy Achermann nach der Filmvorführung seinen Jahresbericht ein. Zufällig leistete die Feuerwehr Stans mit je 54 Einsätzen genau gleich viele Ernstfälle in der Gemeinde wie im übrigen Kantonsgebiet. Als kantonale Stützpunktfeuerwehr unterstützte sie die Nachbarfeuerwehren unter anderem bei besagtem Brand in Beckenried, dem Brand des Restaurants Hirschen in Buochs und der Havarie des Motorschiffs Diamant in Kehrsiten-Bürgenstock. An 87 Proben übten die Stanser Feuerwehrleute gruppenweise ihr Handwerk, und an externen Kursen holten sie sich neue Impulse. Unter anderem wurden sieben Feuerwehrleute neu eingeführt, einer zum Gruppenführer und drei zu Offizieren ausgebildet.

Ehrungen für jahrelangen Dienst

Wie jedes Jahr ehrte Armin Schneider als Präsident des Feuerwehrvereins Mitglieder, die ein rundes Dienstjubiläum feiern. Mit 30 Jahren Dienst erhielten neben Kommandant Fredy Achermann die Offiziere Daniel Lüönd und Thomas Stöckli die Ehrenmitgliedschaft. Bereits 35 Jahre in der Feuerwehr sind Paul Keiser, Josef von Matt und Alois Stöckli. Mit einem grossen Dank wandte sich Gemeinderat Joe Christen an alle Feuerwehrleute. Lobende Worte fand er insbesondere für den Film. «Auf den könnt ihr stolz sein», lautete sein Kommentar nach der Premiere. Die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr beschränkt sich dieses Jahr übrigens nicht nur auf den Film. Zum 20. Stützpunktjubiläum plant die Feuerwehr am 26. Mai einen Tag der offenen Türe.

Edi Ettlin

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Hinweis

Der Film kann auf der Website der Stützpunktfeuerwehr angesehen werden: www.feuerwehr-stans.ch<i>.</i>

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