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STANS: Firmen können ihre Zukunft planen

Die Genossenkorporation gibt zwei Unternehmen vorzeitig eine längerfristige Perspektive. Für eine mögliche Erweiterung des Wärmeverbundes ab der Holzverstromungsanlage wurde ein Planungskredit bewilligt.
Betriebsleiter Hans Bieri (links) und Ingenieur Bernhard Böcker-Riese in der Holzverstromungsanlage in Oberdorf. Deren Wärmenetz wird womöglich ausgebaut. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 10. Januar 2017))

Betriebsleiter Hans Bieri (links) und Ingenieur Bernhard Böcker-Riese in der Holzverstromungsanlage in Oberdorf. Deren Wärmenetz wird womöglich ausgebaut. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 10. Januar 2017))

Die 153 Bürgerinnen und Bürger bekamen an der Genossengemeinde Stans durch Genossenvogt Klaus Kayser einen umfassenden Einblick in die Tätigkeit und Geschäfte der Korporation. Diese reicht vom Unterhalt der Drainageleitungen im Galgenried, der Renaturierung der Piste auf dem Flugplatz und der Waldbewirtschaftung am Stanserhorn und Bürgenberg bis zur Stanser Westumfahrung und dem Radwegkonzept. Dafür arbeiten nicht bloss der Genossenrat, sondern auch rund zehn Vollbeschäftigte im Forstbetrieb und in der Holzverstromungsanlage in Oberdorf.

Baurechtsverträge zweier Firmen vorzeitig verlängert

Zusammen mit den Nachbarkorporationen Buochs und Ennetbürgen sind die Stanser Genossen in das ökologische Ausgleichsprojekt für den Flugplatz Buochs eingebunden. So wird es künftig auf Stanser Boden unter anderem aufgewertete Flächen für den Wildwechsel vom Bürgenberg zum Buochserhorn geben. Schliesslich geht es nicht ohne Finanzen, was Kassier Albert Lussi in seinem Bericht bestätigte, in dem er einen Umsatz von 5,7 Millionen Franken auswies.

Zwei bestehende Baurechte im Galgenried, die vor rund 35 Jahren auf 50 Jahre abgeschlossen wurden, sind einstimmig vorzeitig verlängert worden, um die betriebliche Zukunft der beiden Unternehmungen Jakober AG Stans und Amstutz Holzbau AG auf lange Zeit hinaus garantieren zu können. So kann auch die nächste Baurechtsnehmer-Generation hinsichtlich Investitionen und gegenüber Kreditgebern klare Verhältnisse vorweisen. Die neuen Baurechtsverträge schaffen zudem für beide Partner bessere Rechtsverhältnisse, wie es in einer Mitteilung der Genossen heisst.

Wärmenetz in Richtung Ruag verlängern

Für die mögliche Erweiterung des Fernwärmenetzes ab der Holzverstromungsanlage Oberdorf in Richtung Ruag-Gelände an der Grenze zwischen Stans und Ennetbürgen wurde ein Planungskredit von 50000 Franken bewilligt. Die Planung geschieht auch in Verbindung mit der Genossenkorporation Ennetbürgen, die sich ihrerseits Gedanken über einen Ausbau ihres Wärmenetzes macht. Die Holzverstromungs­anlage ist seit September 2007 in Betrieb. (pd/red)

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