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STANS: Gartenbeiz soll Mehreinnahmen bringen

An der GV des Vereins Kultur Nidwalden wurde vor allem auf das vergangene Jahr zurückgeschaut. Trotz negativen Zahlen ist man optimistisch – auch dank einer Neuerung.
Flavia Niederberger
Beizer Jimmy Hollmichel (links) und Betriebsgruppenmitglied Samuel Schibli beim Aufbau der neuen Gartenbeiz. (Bild: Flavia Niederberger (Stans, 13. März 2018))

Beizer Jimmy Hollmichel (links) und Betriebsgruppenmitglied Samuel Schibli beim Aufbau der neuen Gartenbeiz. (Bild: Flavia Niederberger (Stans, 13. März 2018))

«Der aktuelle Generationenwechsel ist voll im Gange.» Mit diesen Worten beschrieb Eliane Kayser, Präsidentin des Vereins Kultur Nidwalden, die aktuelle Situation des Senkels am vergangenen Dienstagabend an der Generalversammlung zum fünften Betriebsjahr. Langjährige Betriebsmitglieder werden die ehrenamtliche Arbeit an neue und motivierte Helfer weitergeben. Eine wichtige Konstante und Arbeitskraft als einziger Festangestellter ist bei diesem Prozess Beizer Jimmy, der jeden Anlass tatkräftig unterstützt.

«In unserem fünften Betriebsjahr konnten wir wieder eine Vielzahl kultureller Highlights im Senkel erleben», so Eliane Kayser. Dazu haben unter anderem verschiedene Anlässe zur Feier des fünfjährigen Bestehens des Senkels gezählt wie eine Bravo-Hits-Party, berührende Nidwaldner Sagen erzählt von Helen Gander, das Konzert der Kollegi-Band zum Thema Swing und ein Beer-Pong-Turnier zum wetteifernden Abschluss.

Auslastung der Events ist erfreulich

Insgesamt fanden 75 Veranstaltungen 2017 im Senkel statt, davon 17 Eigenveranstaltungen. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren waren dies aufgrund sinkender Fremdveranstaltungen sowie des kantonalen Auftrags zur kulturellen Vielfalt mehr Eigenveranstaltungen. Das Angebot bestand grösstenteils aus Discos, Konzerten sowie Bistro-Interculturel-Anlässen. Die Auslastung der Angebote beurteilte die Präsidentin als erfreulich. 15 Events lockten zwischen 200 bis 400 Besucher ins Jugendkulturhaus.

Gemäss Präsidentin werden Konzerte weniger besucht als Discos und Partys. Man wolle sie dennoch veranstalten und fördern, um die kulturelle Vielfalt im Kanton zu gewährleisten. Veranstaltungen, die im kleinen Rahmen stattfinden und daher wenig Geld einbringen, zeigen sich in der Jahresrechnung. Im Gegensatz zum vorjährigen Gewinn müssen sie in diesem Jahr einen Reinverlust von beinahe 8000 Franken verbuchen. Verursacht wurde dieser durch allgemein hohe Fixkosten und einen Rückgang des Brutto­gewinnes an Anlässen. Durch gezieltere Eigenveranstaltungen will der Vorstand die Kasse wieder auffüllen und im nächsten Jahr mindestens eine Nullsumme vorweisen können.

Eine Neuerung, mit der man sich finanzielle Mehreinnahmen erhofft, ist die sich im Aufbau befindende Gartenbeiz, die nach den Osterferien eröffnet werden soll. In dieser Aussenbar möchte man eine gemütliche Atmosphäre zum Sonnen und Verweilen schaffen. Ein weiteres Highlight dieses Jahres soll die Premiere des Ur-Rock-Festivals werden (Ausgabe vom 12. März).

Präsidentin und Revisor wiedergewählt

Mit der Wiederwahl der Präsidentin Eliane Kayser sowie des Revisors Werner Felber bleibt der bisherige Vorstand bestehen und wird sich weiterhin mit Herzblut für den Senkel einsetzen. Sie nehmen die finanzielle Sicht sehr ernst und wollen durch neue Ideen und gezieltere Anlässe das Blatt wenden. «Es wird immer ein Drahtseilakt zwischen Fremd- und Eigenveranstaltungen geben, welcher zu meistern ist», betonte die Präsidentin. Ebenfalls besteht ein Zwiespalt, sowohl den Jugendlichen als auch Erwachsenen Platz zu bieten. Ihren Auftrag der kulturellen Vielfalt nimmt sich Eliane Kayser sehr zu Herzen. Alles in allem schaut man mit der jetzigen Ausgangslage der Zukunft positiv entgegen.

Flavia Niederberger

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

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