STANS: Gemeinde will Wildwuchs verhindern

Wo dürfen Mobil­funkantennen gebaut werden – und wo auf keinen Fall? Eine Planungszone soll Sperrgebiete definieren.

Matthias Piazza
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Eine Mobilfunk­antenne in Stans. (Bild Martin Uebelhart)

Eine Mobilfunk­antenne in Stans. (Bild Martin Uebelhart)

«Es gibt bessere und weniger gute Standorte für Mobilfunkantennen. Und Standorte, wo sie auf keinen Fall hingehören», sagt der Stanser Gemeinderat Martin Mathis (SP). Planungszone heisst das Zauberwort. Sie umfasst das gesamte Gemeindegebiet exklusive der Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftszonen. Innerhalb dieser Planungszone wird definiert, wo der Bau von Mobilfunkantennen verboten ist – und wo erlaubt.

«Zusammen mit dem Denkmalschützer werden wir zuerst die mobilfunkuntauglichen Zonen ermitteln. », erläutert Martin Mathis. In einem nächsten Schritt werden die Gebiete ausgewiesen, welche für eine Antenne geeignet sein könnten. Er kann sich gut vorstellen, dass dies auch in Absprache mit den Mobilfunkanbietern passiert, um ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen. Ziel sei es auch, Zusammenarbeitsverträge mit den Anbietern zu erwirken.

Auslöser für die Erstellung der Planungszone war unter anderem ein Gesuch für eine Sunrise-Antenne vor einem Jahr bei der Liegenschaft der Spar-Filiale an der Robert-Durrer-Strasse 24. Es hatte sich massiver Widerstand formiert und es hagelte 740 Einsprachen.