Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

STANS: Goldene Zeiten für die Energiestadt

Das Programm «Energiestadt» verlieh der Gemeinde Stans die höchste Auszeichnung für ihre Massnahmen in der Energie- und Umweltpolitik. Mit einem «Gold-Brunch» wurde gefeiert.
Rosmarie Berlingerredaktion@nidwaldnerzeitung.ch
Gregor Schwander (links) und Lukas Arnold freuen sich über die Auszeichnung. (Bild: Rosmarie Berlinger (Stans, 19. November 2016))

Gregor Schwander (links) und Lukas Arnold freuen sich über die Auszeichnung. (Bild: Rosmarie Berlinger (Stans, 19. November 2016))

Vor einem Monat sei der Entscheid eingetroffen, dass Stans im Programm «Energiestadt» die höchste Auszeichnung – das Gold-Label – erhalte, erklärte Gemeinderat Lukas Arnold, Mitglied der Energiestadtkommission, am Samstag im Rahmen eines extra organisierten «Gold-Brunchs». Eingeladen dazu war die Bevölkerung, die letztlich mit ihrer konsequenten Energiepolitik für die Auszeichnung mitverantwortlich ist. «Dieser Preis freut uns sehr und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind», erklärte Arnold. Stans nehme in der Liste der ausgezeichneten Energiestädte Platz 35 ein.

Was alles umgesetzt wurde, stand im Infoblatt «Stans!»: 36 Prozent der Wärmeproduktion komme aus erneuerbaren Energien, der Heizverbund Untere Kniri AG sei realisiert worden, es gebe neu eine Web-Applikation zur Identifikation von Sanierungsarbeiten und Lösungsfindung mit Eigentümern, und mehrere Fotovoltaik-Anlagen seien in Betrieb beziehungsweise im Bau. Als Massnahmen für die Zukunft sei beispielsweise die Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED vorgesehen.

Die Urkunde fürs Gold-Label wurde von Reto Lindegger, Direktor vom Gemeindeverband Schweiz, überbracht. Energiestädte würden erneuerbare Energien und umweltverträgliche Mobilität fördern, sagte er in seiner Gratulation.

Welche Rolle spielt die Regierung?

Das «goldene Brüggli» sei gebaut, «nun müssen wir uns gemeinsam darauf begeben», gratulierte Regierungsrat Ueli Amstad. Mit grossem Engagement habe sich die Energiestadtkommission für den nachhaltigen Prozess eingesetzt. Rolle des Regierungsrates sei, den Prozess zu begleiten, Beratung anzubieten und jeden Einzelnen zum Wegbeschreiten zu animieren. Seit 15 Jahren setze sich die Gemeinde Stans für energiepolitische Massnahmen ein, hielt Gemeindepräsident Gregor Schwander fest. Diese würden nun durch die Urkunde anerkannt. «Die Energiekommission hat Dampf gemacht, einen Energieplan entwickelt und den Hauseigentümern Anleitungen aufgezeigt.» Peter Steiner und Lukas Arnold hätten ihre Ideen in die Köpfe der Gemeinderäte übertragen. Sein Dank richtete sich an Stanser, die mit Eigenleistungen zum Resultat beigetragen haben. «Eine schonende Energiepolitik hat Zukunft», erklärte der Gemeindepräsident.

Rosmarie Berlinger

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.