STANS: Grünes Licht für weitere Sanierung

Auch die letzte Verbandsgemeinde sagt Ja: Die dritte Sanierungsetappe der Abwasserreinigungsanlage Rotzwinkel kann damit starten.

Drucken
Teilen
Blick in die ARA Rotzwinkel im Mai 2011. (Bild: Corinne Glanzmann /  Neue NZ)

Blick in die ARA Rotzwinkel im Mai 2011. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Jetzt ist der Reigen komplett. Auch Stans stimmt mit 93,7 Prozent seinem Anteil zu für die dritte Etappe der Sanierung und Erweiterung der über 40 Jahre alten Abwasserreinigungsanlage (ARA) Rotzwinkel bei Stans. Der Nidwaldner Hauptort beteiligt sich mit rund 42 Prozent oder etwa 6 Millionen Franken an den Gesamtkosten von rund 14,2 Millionen Franken.

2650 Ja- standen 179 Nein-Stimmen gegenüber. Die Stimmbeteiligung lag bei 49 Prozent. Die übrigen fünf Gemeinden des Abwasserverbands Rotzwinkel, nämlich Ennetmoos, Stansstad, Oberdorf, Dallenwil, Wolfenschiessen, stimmten ihrem Kostenteil bereits an ihren Gemeindeversammlungen zu.
Damit ist der Weg nun frei für die dritte und grösste der vier Sanierungsetappen, welche im kommenden Sommer gestartet wird und zwei Jahre dauern soll. Es geht um das Herzstück: Drei sogenannte Reaktoren, die ein Volumen von je 3600 Kubikmeter fassen, sollen künftig das Wasser in einem mehrstufigen Prozess reinigen.
Vertrauensbeweis

«Ich freue mich über die hohe Zustimmung und das Vertrauen, das die Bevölkerung in uns hat», kommentierte SVP-Gemeinderat Walter Odermatt das Ergebnis. Die Massnahmen sind Teil eines 19-Millionen-Sanierungspakets. Als Abschluss stehen noch Sanierungsarbeiten mit Schwergewicht Schlammbehandlung auf dem Programm.

map.