STANS: Gut geplant durch das Dorf

Cartoonist Diego Balli hat einen «Stadtplan» vom Hauptort gezeichnet – für Touristen, Neuzuzüger und auch für Einheimische.

Martin Uebelhart
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Der neue Stanser «Stadtplan» ersetzt das bisherige Büchlein «Rundgang durch Stans». (Bild Corinne Glanzmann)

Der neue Stanser «Stadtplan» ersetzt das bisherige Büchlein «Rundgang durch Stans». (Bild Corinne Glanzmann)

Seit einigen Tagen liegt beim Info-Point im Bahnreisezentrum in Stans eine neue Broschüre von Stans Tourismus auf. Auf der einen Seite ist ein gezeichneter Plan zu sehen mit Erklärungen zu einem Rundgang durch den Hauptort. Auf der anderen Seite gibt es Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten, Gastronomie und weiteren Attraktionen. Wir sprachen mit Peter Steiner, Präsident von Tourismus Stans, über das Druckerzeugnis.

«Es hat viele versteckte Anspielungen darin.» Peter Steiner, Präsident Tourismus Stans (Bild: Marion Wannenmacher)

«Es hat viele versteckte Anspielungen darin.» Peter Steiner, Präsident Tourismus Stans (Bild: Marion Wannenmacher)

Wie ist man auf die Idee gekommen, diese Karte herauszugeben?

Peter Steiner: Das entstand aus der Praxis heraus. Wenn man eine Gegend besucht, ist man froh über Informationen über den Ort. Mit dem «Stadtplan» ersetzen wir das bisherige Büchlein «Rundgang durch Stans». Inspirieren liessen wir uns von einem Plan der Stadt Köln. Ich finde das Endergebnis sehr gelungen und nehme es gern zur Hand.

Warum haben Sie eine Zeichnung von Stans gewählt für den Rundgang?

Steiner: Weil die Zeichnung es ermöglicht, Dinge hervorzuheben und Feinheiten einzuarbeiten. Es hat viele versteckte Anspielungen darin, die den Plan auch für Einheimische interessant machen. Und bei Kindern kann über die Zeichnung ebenfalls Interesse geweckt werden.

Wer hat die Zeichnung gemacht?

Steiner: Der begnadete Cartoonist Diego Balli, der in Stans wohnt.

An wen richtet sich die Broschüre?

Steiner: Vor allem natürlich an Besucherinnen und Besucher von Stans und an die Zuzügerinnen und Zuzüger. Sie können sich mit dem Plan im Dorf bewegen und, wenn sie wollen, mit seiner Anleitung den Rundgang machen, der mit einer Fussspur eingezeichnet ist. Übrigens geht es nicht schnurstracks zum WinkelriedDenkmal. Erst nach etwa zwei Dritteln wird der Besucher auf unseren tollen Dorfplatz geführt – quasi aus dramaturgischen Gründen.