Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

STANS: Hallenbad soll saniert werden

Immer mehr Störungen an den technischen Einrichtungen und Anlagen: Nach 46 Betriebsjahren drängen sich beim Pestalozzi-Hallenbad Sanierungen für 1,9 Millionen Franken auf.
Matthias Piazza
Nidwaldner Primarschüler messen sich an einem Schwimmwettkampf im Pestalozzi-Hallenbad.Bild: Matthias Piazza (Stans 2. März 2016)

Nidwaldner Primarschüler messen sich an einem Schwimmwettkampf im Pestalozzi-Hallenbad.Bild: Matthias Piazza (Stans 2. März 2016)

Es ist beliebt, das Hallenbad beim Pestalozzi-Schulhaus in Stans. Schulschwimmen findet hier ebenso statt wie Schulschwimmwettkämpfe. Doch der Zahn der Zeit nagt am Hallenbad, das im Jahre 1970 gebaut wurde. Mit mittlerweile 46 Betriebsjahren habe das Schwimmbad grundsätzlich das Ende seines Lebenshorizontes erreicht, schreibt der Gemeinderat in der Botschaft zur Gemeindeversammlung. Die Zustandsanalyse der technischen Anlagen und Gebäudeteile durch eine externe Fachperson brachte zahlreiche Mängel zutage:

  • Die keramische Auskleidung des Hauptbeckens erfüllt die Anforderungen bezüglich Schutz des Betons nicht mehr.
  • Die keramischen Plattenböden beim Beckenumgang und in den Duschen und Garderoben sind nicht rutschfest.
  • Ein Zugang für behinderte Personen fehlt.
  • Die elektrischen Anlagen und Installationen von 1970 sind veraltet und genügen heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr.
  • Die bestehende Lüftungsanlage (mit Baujahr 1987) funktioniert nicht korrekt.

Für den Gemeinderat stehe ausser Frage, dass sich eine ganzheitliche Sanierung des Schwimmbads aufdrängt, um das Schulbad samt seinen technischen Einrichtungen und Installationen entsprechend heutigen Normen zu sanieren und dem Stand der Technik anzupassen.

Kein Schwimmunterricht während Monaten

Eine ganze Menge gehört zu den Massnahmen wie der Einbau eines Chromstahlbeckens, rutschfeste Bodenbeläge in den Garderoben, Ersatz der Lüftungsanlagen. Auch sollen die Elektroinstallationen zeitgemäss saniert und angepasst werden.

Sagen die Stanser an ihrer Gemeindeversammlung vom 23. November Ja zum Kredit von 1,9 Millionen Franken, sollen die Arbeiten nach Ostern 2017 gestartet werden. Während der ­voraussichtlichen Bauzeit von sechs bis sieben Monaten wird die Schule Stans auf den Schwimmunterricht verzichten und stattdessen Sport in den Turnhallen und auf Aussenanlagen der Gemeinde unterrichten. Bereits vor acht Jahren wurden die Decke, die Deckenbeleuchtung, die Fenster sowie die Wasseraufbereitung saniert. Das Dach des Turnhallentraktes mit Schwimmbad wurde 2009 erneuert. Der Chemieraum wurde 2007 vom Technikraum des Hallenbades in einen separaten Raum verlegt, doch hätten zuvor jahrelang gelagerte Chemikalien Spuren an den technischen Anlagen hinterlassen, heisst es weiter. Die Fassade sei noch in gutem Zustand, könnte aber später energetisch optimiert werden.

Weiter befinden die Stanser unter anderem über Einbürgerungsgesuche und die Festlegung des Abgabefusses für die kommunale Tourismusabgabe – dies im Rahmen des neuen Tourismusförderungsgesetzes, das am 1. Januar 2017 in Kraft tritt.

Hinweis

Gemeindeversammlung: Mittwoch, 23. November, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Turmatt, Stans.

Matthias Piazza

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.