STANS: Herabstürzender Felsbrocken zerstört Sitzbank

Glück im Unglück bei der Lourdesgrotte an der Rotzhalde in Stans: Ein Felsstück donnerte genau dorthin, wo oft Andacht gehalten wird. Doch niemand kam zu schaden.

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Die vom Felsstück zersplitterte Sitzbank. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die vom Felsstück zersplitterte Sitzbank. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Maria hat geholfen. Stans, 1958». So lautet eine der vielen Dankesbezeugungen bei der Lourdesgrotte an der Rotzhalde. Die Mutter Gottes hielt ihre Hände auch am Montag schützend über ihre Verehrer und Verehrerinnen. Ein rund 8 Kilogramm schwerer Felsbrocken hatte sich in der steilen Waldpartie an der Rotzhalde gelöst, donnerte mit voller Wucht auf eine der Sitzbänke, wo vor der Gedenkstätte oft Andacht gehalten wird. Eine der aus kräftigem Material gebauten Bänke zersplitterte.

Hätte in diesen Sekunden jemand an dieser Stelle Maria um Hilfe gebeten, hätte die Fürbitte tragisch enden können. «Ich habe mir am Dienstagmorgen früh den Steinschlag angeschaut», erzählt Waldbesitzer Edwin Enz, «der Brocken macht tatsächlich Eindruck.» Der Schutzwald oberhalb der Lourdesgrotte wird von der kantonalen Behörde regelmässig auf Gefahrenherde hin beobachtet. Ausserordentliche Sicherheitsvorkehrungen seien also, glaubt Edwin Enz, nicht nötig.

Roland Bucher/Neue NZ