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STANS: «I love the Guuggibands»

Mit dem Fasnachtsumzug erlebte die Fasnacht im Hauptort ihren Höhepunkt. Die rund 40 Gruppen beeindruckten nicht nur Einheimische.
Matthias Piazza
Die Sunneguugger aus Ennetbürgen haben sich Wilhelm Tell und seinem Apfelschuss verschrieben. (Bild: Markus von Rotz (Stans, 23. Februar 2017))

Die Sunneguugger aus Ennetbürgen haben sich Wilhelm Tell und seinem Apfelschuss verschrieben. (Bild: Markus von Rotz (Stans, 23. Februar 2017))

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Die beiden Britinnen, die in Stans und Engelberg wohnen, lassen sich den Stanser Umzug am Schmutzigen Donnerstag nie entgehen. So bestaunten und beklatschten sie auch am Nachmittag das Spektakel der Frohsinngesellschaft Stans mit rund tausend Mitwirkenden und 38 Umzugsnummern. Und auch dieses Jahr waren sie voll des Lobes. «Very, very good, great fun», brachte es die eine Frau auf den Punkt. Die Kostüme der Fasnächtler hätten es ihnen besonders angetan und auch, dass kein Umzug wie der vorherige sei. «I love the Guuggibands», schwärmte sie. Die Seegusler Alpnach und die Chatzemuisig Buochs seien ihre Favoriten, gab ihre Kollegin zu Protokoll. Wie eine grosse Familie sei dieser Anlass. «Alle machen mit.»

Qualmendes Atomkraftwerk und heulende Sirenen

Das Lob haben die Fasnächtler zweifelsohne verdient. Auch dieses Jahr scheuten die Gruppen keinen Aufwand, um das Publikum am Strassenrand zu begeistern. Winzer mitsamt Fass und Trauben und Golfer zogen vorbei, etwas später ein qualmender Kamin eines Atomkraftwerkes, Sirenen heulten. Motto: «Atomausstieg nein oder ja? Fir’s Entsorgä sett mä ä Leesig ha!!!».

Der Schwarzpeter-Club Obbürgen flitzte mit einer zum Bobschlitten umfunktionierten Badewanne in die Tiefe. Auch Donald Trump fehlte nicht. Der neue US-Präsident winkte, eine amerikanische Fahne haltend, von der Eröffnungsfeier des Gotthard-Basistunnels. Zur fasnächtlichen Stimmung trugen aber auch wie immer die verschiedenen «wilden» Gruppen bei.

Sie alle erlebten am Donnerstagnachmittag den ersten Fasnachtstag bei frühlingshaften Temperaturen um die 15 Grad. So begegnete man mehr als einem Fasnächtler im T-Shirt. Sollte die Fasnacht wirklich den Zweck haben, den Winter zu vertreiben, hätte sie diesen gestern schon erfüllt.

Auch die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels wurde aufwendig und fasnachtsgerecht inszeniert. (Bild: Markus von Rotz (Stans, 23. Februar 2017))

Auch die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels wurde aufwendig und fasnachtsgerecht inszeniert. (Bild: Markus von Rotz (Stans, 23. Februar 2017))

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