STANS: Jugendkulturhaus nimmt langsam Formen an

Der Standort für ein neues Jugendkulturhaus ist bereits bestimmt. Beim Bau sollen die Nidwaldner Jugendlichen nicht nur mitreden, sondern auch mitentscheiden dürfen.

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Grobskizze des anvisierten Jugendkulturzentrums im Eichliareal. (Bild pd)

Grobskizze des anvisierten Jugendkulturzentrums im Eichliareal. (Bild pd)

In Nidwalden fehlt ein Treffpunkt, an dem Jugendliche sich ohne Konsumzwang aufhalten können, und den Jugendliche für verschiedenste Aktivitäten und Veranstaltungen frei nutzen können. Dies veranlasste die Steuergruppe «Die Gemeinden handeln! – Für eine lokale Alkoholpolitik» dazu, im März 2007 die Projektgruppe Jugendkulturhaus ins Leben zu rufen. Mittlerweile wurde ein geeigneter Standort für den Bau eines Jugendkulturhauses gefunden: «Das Eichliareal in Stans ist optimal, da es innerhalb des Kantons zentral gelegen ist, für alle gut erreichbar und gut erschlossen ist, genügend Platz vorhanden ist und keine unmittelbare Nachbarschaft hat», erklärte der Projektleiter Daniel Niederberger an einer Informationsveranstaltung die Auswahlkriterien.

Bedürfnisse der Jugend
Damit das Projekt nicht an den Bedürfnissen der Jugendlichen vorbeischiesst, wurde vor einem Jahr abgeklärt, was die Jugend braucht. «Unter den Anliegen der Jugendlichen sind Bandräume, eine Beiz ohne Konsumzwang, Konzerte, Discos oder auch Podiumsgespräche», so Daniel Schwegler, Fachbegleiter der Projektgruppe und Jugendarbeiter der Gemeinde Stans. Nun will man einen Schritt weitergehen und den Jugendlichen noch mehr Gehör verschaffen. «Wir wollen eine IG aus Vertretern möglichst vieler verschiedener Jugendgruppierungen und Einzelpersonen in Nidwalden gründen, um so viele Anliegen wie möglich berücksichtigen zu können», sagt Roman Scheuber, Präsident von «Enwee macht Kultur» und Initiant einer IG-Gründung. Das Ziel wäre einerseits, eine oder zwei Personen dieser IG in die Projektgruppe einzubeziehen, welche direkt an der Planung des Jugendkulturhauses mithelfen würden, und andererseits die Möglichkeit zu schaffen, dass die IG später dessen Betrieb übernehme, so Daniel Niederberger.

Mirjam Mathis

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.