Stans
Kantonsspital Nidwalden hat ein neues Röntgengerät mit minimaler Strahlenbelastung

Das hochmoderne Gerät lässt sich für die Durchleuchtung als auch für Röntgenaufnahmen einsetzen. Dadurch können die Wartezeiten im Spital verkürzt werden.

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(sok) Im Kantonsspital Nidwalden (KSNW) steht ein neues Röntgen- und Durchleuchtungsgerät. Dabei handelt es sich um das Siemens Luminos Lotus Max, welches die Durchleuchtung (Fluoroskopie) und Röntgen (Radiografie) in einem System kombiniert und in beiden Disziplinen sowohl bei statischen als auch dynamischen Aufnahmen ausserordentlich scharfe Bilder mit erhöhtem Kontrast und hohem Detaillierungsgrad liefert, wie das KSNW mitteilt.

Das neue Röntgen- und Durchleuchtungsgerät des KSNW.

Das neue Röntgen- und Durchleuchtungsgerät des KSNW.

Bild: PD

Das neue Gerät hat Vorteile für Patienten und Personal. So verkürzen sich durch die zusätzliche Installation eines Röntgengerätes einerseits die Wartezeiten für diagnostische Röntgenaufnahmen im KSNW. «Wir werden zeitweise in der Lage sein, zwei Patienten gleichzeitig im Röntgen zu untersuchen», wird Mathias Hertl, Leiter Radiologie, in der Mitteilung zitiert. Zum anderen arbeitet das Gerät mit einer minimalen klinischen Strahlendosis. Die Gesamtkosten für das Durchleuchtungsgerät und die baulichen Anpassungen betragen laut Angaben des KSNW rund 440'000 Franken. Das KSNW ist das erste Schweizer Spital, welches das hochmoderne Gerät einsetzt.