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STANS: Klangvoller Ausflug in die Hippiezeit

Eine musikalische Reise durch die Hippiezeit präsentierten der Kollegichor und die Band Rising Benefits. Lieder aus den 60er- und 70er-Jahren liessen die Zuhörer in Erinnerungen schwelgen.
Der Kollegichor Stans mit der Band Rising Benefits unter Leitung von Dominik Wyss. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 20. Mai 2017))

Der Kollegichor Stans mit der Band Rising Benefits unter Leitung von Dominik Wyss. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 20. Mai 2017))

Der gut besuchte Theatersaal des Kollegiums St. Fidelis wurde wie jedes Jahr zum Aufführungsort des Kollegichor Konzertes. Aus Anlass der Begründung der Hippiebewegung vor 50 Jahren stand dieses Konzert ganz unter dem Motto «Flower Power». Der Name des Konzerts – «Carry On» – war Programm. So begann der Abend mit dem gleichnamigen Lied. In medias res ohne eine Begrüssung legte die Band Rising Benefits einen rhythmischen Auftakt hin. Nach dem gelungenen Start erklangen auch die Stimmen der 14 Sängerinnen und 7 Sänger. Sie zeigten ihr Können nicht nur gesamthaft als Chor, sondern bewiesen ihr Talent auch in Soli und Duetten.

Die musikalische Zeitreise begann mit bekannten Titeln aus den 60er-Jahren. So sangen Männer wie Frauen zusammen den «Riders On The Storm». Für die nötige Energie sorgten Rising Benefits, die die Stimmen der Sänger rhythmisch untermalten. Mit der gleichen Kraft ging es im Song «Born To Be Wild» weiter. Auf der Bühne stand nun jedoch nicht mehr der ganze Chor, sondern nur noch Michael Trösch, der das Solo übernahm. Mit mächtiger Stimme gab er den rockigen Song zum Besten und wurde dabei ebenfalls von der Band begleitet. Der Solist animierte das Publikum, im Takt zu klatschen und überliess ihm das Singen des Refrains. Spätestens nach diesem Lied waren die Zuhörer mitgerissen von der Stimmung und wippten im Takt mit.

Für ruhigere Töne sorgten dann Megan Dällenbach und Sara Buonomo, die den zweiten Teil des Konzertes zu den 70er-Jahren einläuteten. Bei ihrem Song «Behind Blue Eyes» wurden sie von Dino Christen am Piano begleitet. Das sehr melancholische Lied wurde gekrönt durch den immer leiser werdenden Schluss, der für Gänsehaut sorgte.

Sie haben nichts bereut

Die Vielseitigkeit des Konzertes zeigte sich auch am sprachlichen Repertoire. So wurden an diesem Abend nicht nur englische, sondern auch deutsche und französische Lieder in Angriff genommen. Vanessa Würsch stellte sich der Herausforderung und übernahm den Solopart im französischen Stück «Non, je ne regrette rien». Belohnt wurde sie dafür mit einem riesigen Applaus. Auch Dominik Wyss, Leiter des Kollegichors, war sichtlich zufrieden. In Anlehnung an den Titel des französischen Lieds sprach er zum Publikum und meinte, dass er nichts bereue.

Mit dem Song «Good Night» von den Beatles verabschiedete der Chor die Zuhörer und wünschte ihnen eine gute Nacht. Doch der tosende Applaus am Ende des Liedes forderte zu einer Zugabe auf. Der Chor gewährte diese gerne und führte das Publikum mit ihrer Zugabe zurück ins 21. Jahrhundert. Mit dem Song «Fix You» von der Band Coldplay beendete er die musikalische Reise im Hier und Jetzt.

Bei der Zugabe wurde nochmals deutlich, wie sehr die Stimmen der Männer mit jenen der Frauen harmonierten und welch eine Glanzleistung der diesjährige Kollegichor mit seinem Konzert geschaffen hat. Auch das Publikum verliess den Saal mit einem Lächeln und war begeistert vom Können der jungen Sängerinnen und Sänger.

Amanda Amstad

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

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