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STANS: Kompetenzzentrum für regionale Kulinarik

Nun ist klar, welches Projekt der Nidwaldner Regierungsrat aus dem Investorenwettbewerb favorisiert: Das Baurecht für das ehemalige Kapuzinerkloster an der Mürgstrasse wird an die Senn Ressources AG vergeben.
Im ehemaligen Kapuzinerkloster soll ein Kompetenzzentrum der regionalen Kulinarik entstehen. (Bild: Keystone)

Im ehemaligen Kapuzinerkloster soll ein Kompetenzzentrum der regionalen Kulinarik entstehen. (Bild: Keystone)

Das Projekt mit «Das kulinarische Erbe der Alpen» geht als Sieger aus der Investorenausschreibung hervor. Hinter dem Siegerprojekt steht die Senn Resources AG aus St. Gallen. Wie die Staatskanzlei Nidwalden am Montag mitteilte, wurden bis zum 15. Januar fünf Eingaben eingereicht.

Die Idee des Siegerprojektes besteht darin, ein Kompetenzzentrum der regionalen Kulinarik aufzubauen. Im Rahmen einer Ausbildungsstätte sollen beispielsweise Kurse rund um Lebensmittel durchgeführt und der regionale Schatz an Nahrungsmitteln aufgezeigt und weiterentwickelt werden.

Das Projekt sieht einen vielfältigen und breiten Nutzungsmix mit dem Fokus auf Ausbildung und Produktion vor, wobei eine Zusammenarbeit mit beispielweise Pro Specie Rara oder Slow-Food Schweiz angedacht ist. Im Weiteren sind auch verschiedene kulturelle Veranstaltungen, ein kleiner Gastronomiebetrieb sowie eine Klosterherberge für Pilger und Kursteilnehmer als Teil des Projektes geplant.

Förderung der regionalen Wirtschaft

Durch diesen interessanten und vielfältigen Nutzungsmix, bei dem nebst Einheimischen und Gästen vor allem auch Schulen zu den Zielgruppen zählen, sollen Stans, der Kanton Nidwalden und die Innerschweiz als Tourismusregion gestärkt werden. Der Nidwaldner Regierungsrat unterstützt insbesondere auch die Förderung der lokalen Produkte und der regionalen Wirtschaft, die mit diesem Projekt verfolgt wird. Die Firma Senn Resources AG rechnet mit Investitionen von 6 bis 7 Millionen Franken.

Aus Sicht des Regierungsrats sowie der 13-köpfigen Jury hat das Siegerprojekt bezüglich der vordefinierten Kriterien Nutzungskonzept, Wirtschaftlichkeit, Baurechtszins und Motivation am meisten überzeugt.

Der weitere Zeitplan sieht vor, dass bis Ende Juni 2015 die detaillierten Verträge ausgearbeitet werden. Bis Mitte August 2015 soll dann der Baurechtsvertrag durch den Regierungsrat unterzeichnet werden. Im vierten Quartal 2015 ist die Genehmigung des Baurechtsvertrages durch den Landrat vorgesehen.

pd/zim

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