STANS: Konzept für neuorganisiertes Museum steht

Das Nidwaldner Museum in Stans wird umgestaltet. Das «Höfli» wird geschlossen, das «Winkelriedhaus» im Gegenzug mit einem Pavillon ergänzt. Das «Salzmagazin» wird stärker auf die benachbarte Stanserhornbahn und die Touristen ausgerichtet.

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Das Winkelriedhaus soll um einen Pavillon ergänzt werden. (Bild Beat Christen/Neue NZ)

Das Winkelriedhaus soll um einen Pavillon ergänzt werden. (Bild Beat Christen/Neue NZ)

Das Amt für Kultur informierte am Dienstag über die vom Museum im Auftrag der Regierung ausgearbeiteten Pläne. Am kommenden Montagabend wird das neue Konzept der Bevölkerung vorgestellt. Ziel ist es, bei gleichbleibendem Budget das Museum effizienter zu betreiben.

Detailplanung steht noch an
Bis wann das neue Konzept umgesetzt wird und was die Realisierung kostet, ist nach Angaben der Museumsleiterin Nathalie Unternährer offen. Der Regierungsrat dürfte im November über einen Planungskredit befinden. Nicht auszuschliessen ist, dass das neue Museumskonzept etappenweise umgesetzt wird.

Insgesamt wird das neue Nidwaldner Museum kleiner sein, aber dank des Pavillons funktionaler. Die Ausstellungsfläche nimmt um 270 m² ab. Damit reduzieren sich allein die Flächenbewirtschaftungskosten um 300'000 Franken.

Pavillon statt «Höfli»
Der neue Pavillon, der die Ausstellungräume im historischen «Höfli» ersetzt, soll für (Kunst-)Wechselausstellungen verwendet werden. Das «Höfli» verfügt nur über kleine und schwer zugängliche Räume, der Aufbau der Ausstellungen ist deshalb aufwendig. Die Dauerausstellung im «Winkelriedhaus» wird langfristig erneuert.

Das «Salzmagazin» wird auf die Betriebszeiten der Stanserhornbahn ausgerichtet und wechselnde, populäre Ausstellungen bieten. Es erhält deswegen einen neuen, auf die Seite der Bahn verlegten Eingang.

sda