STANS: Kulturgüterschutzraum ist auf neustem Stand

Die Sanierung des kantonalen Kulturgüter­schutzraums ist abgeschlossen: Der Schimmel ist verbannt und die Objekte erstrahlen in neuem Glanz. Bei einem Tag der offenen Tür ermöglicht das Nidwaldner Museum einen Blick hinter die Kulissen.

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Hier hat Schimmel keine Chance mehr: Blick in den neuen Kulturgüterraum. (Bild pd)

Hier hat Schimmel keine Chance mehr: Blick in den neuen Kulturgüterraum. (Bild pd)

Der Kanton Nidwalden verfügt nun über einen «professionell ein- und für Kulturgüter fachgerecht hergerichteten Lagerraum, der die langfristige Erhaltung des kulturellen Erbes von Nidwalden ermöglicht», wie in einer Medienmitteilung vermeldet wird.

Vom Schimmel zum modernen Depot
Dieser Erfolg basiere auf einer «langen Leidensgeschichte», wie es weiter heisst: Im Jahr 2001 wurde während der Vorbereitungsphase zur Textilausstellung «In Hülle und Fülle» an verschiedenen im Kulturgüterschutzraum gelagerten Kleidungsstücken Schimmelbefall festgestellt. Ein Experte der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt (Empa) bestätigte, dass der Raum für die dauerhafte Lagerung von Objekten nicht geeignet war. Das zu feuchte Raumklima, die kalten Aussenwände sowie ungenügender Luftwechsel führten zur Bildung von Schimmelpilz an Objekten.

Dank ersten Sofortmassnahmen durch Mitarbeiter des Nidwaldner Museums und der Bewilligung eines Sanierungskredits durch den Landrat konnten beinahe alle Kulturobjekte gerettet werden. In den vergangenen vier Jahren wurde der Kulturgüterschutzraum saniert und museumstauglich nachgerüstet. Viele der befallenen Objekte erhielten inzwischen eine fachgerechte Restaurierung und sind jetzt für die dauerhafte Erhaltung gelagert.

Zusammen mit der Kantonsbevölkerung feiert das Nidwaldner Museum den Abschluss der Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten. Das Museumsdepot öffnet am am kommenden Samstag (15. März 2008) von 10 Uhr bis 17 Uhr seine Tore

scd