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STANS: Kundenberater kommt auf Berührung

Sie ist nicht wiederzuerkennen, die neue Kundenhalle am Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank. Schon am 17. Juli dürfen sich die Mitarbeiter und Kunden von den Neuerungen überzeugen. Einige davon sind besonders augenfällig.
Matthias Piazza

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

«Herzlich willkommen» steht auf dem grossen Berührungsbildschirm am Eingang der Kundenhalle der Nidwaldner Kantonalbank (NKB) in Stans. Heinrich Leuthard, Vorsitzender der Geschäftsleitung, demonstriert die Bedienung am Medientermin. Er tippt auf einen der vielen Namen der Kundenberater, die auf der Oberfläche erscheinen. «Wenn Sie vorgängig einen Termin mit einem unserer Berater vereinbart haben, müssen Sie nicht mehr anstehen», erklärt er die technische Neuerung.

Auch sonst ist die Kundenhalle nach dem fast vollendeten Umbau kaum mehr wiederzuerkennen. Warme Holztöne vermitteln ein Wohnzimmerambiente. Im 24-Stunden-Selbstbedienungsbereich beim Eingang stehen zwei Bancomaten, zwei Einzahlungsgeräte für Münzen und Noten sowie ein Wechselautomat. An zwei Desks, wie die Schalter neu heissen, wickeln Kunden alltägliche Bankgeschäfte ab, wie etwa Geldwechsel. Beratungen finden diskret in einem der insgesamt sechs neuen Beratungsräume statt. Das Team der Geschäftsstelle Stans ist ebenfalls in der Kundenhalle integriert.

«Ein grosser Schritt in die Gegenwart»

«Wir sind mächtig stolz. Das ist eine gefreute Sache, mit der Erneuerung haben wir einen grossen Schritt in die Gegenwart gemacht», freut sich Bankratspräsident Christian Waser über den Umbau. Während der vergangenen rund fünf Monate wurde die rund 500 Quadratmeter grosse Halle komplett erneuert. Kaum ein Stein blieb auf dem anderen. Auch die Technik wurde komplett überholt, die Akustik und die Lüftung wurden verbessert. Täglich waren zwischen 20 und 40 Personen auf der Baustelle beschäftigt. «Die rund 20-jährige Kundenhalle entsprach nicht mehr den heutigen Bedürfnissen der Kunden und Mitarbeiter», begründet Waser die Investition im «siebenstelligen Frankenbereich». Nebst dem neuen 24-Stunden-Bereich wurde auch der individuellen Beratung mehr Gewicht gegeben. «Die Zahl der Kunden, die am Schalter Geld abheben, nahm in den vergangenen Jahren stark ab», weiss Heinrich Leuthard. Trotzdem ist er überzeugt, dass es trotz Digitalisierung ohne physische Bank nicht geht. «Wenn eine junge Familie ein Haus kaufen will, stellen sich viele Fragen», macht er ein Beispiel. «Antworten darauf findet sie nicht im Internet, sondern in der persönlichen Beratung.» Auch heutzutage würden täglich zwischen 50 und 70 Kunden den Hauptsitz an der Stansstader­strasse 54 für eine Beratung aufsuchen.

Eröffnung ein Monat früher als geplant

Die Arbeiten befinden sich in der Endphase. «Wir kommen exakt nach Terminprogramm voran», freut sich Architekt Urs Gerber. Weil die Arbeiten grösstenteils reibungslos liefen, müsse man die Reservefrist bis Mitte August nicht beanspruchen. Und so dürfen bereits am 17. Juli statt erst Mitte August die rund zwölf Mitarbeiter den Container auf dem Vorplatz verlassen und in die modernisierte Schalterhalle zügeln. Dieses Provisorium lief laut Leuthard übrigens problemlos. Dank Klimatisierung sei es auch während der Hitzetage angenehm kühl gewesen. In den nächsten Tagen werden in der Kundenhalle noch die Haustechnik und die Elektronik fertig programmiert, die Geräte in Betrieb genommen und die Mitarbeiter geschult.

Der Rundgang durch die neue NKB-Filiale:

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