STANS: Kunst in reizvollem Haus

Kulturförderer Stefan Zollinger hat das Winkelriedhaus zu einem attraktiven Kunstmuseum gemacht. Jeder Besuch wird zur Entdeckungsreise.

Romano Cuonz
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Stefan Zollinger und Tapetenmalereien (oben). Bijous aus den Vitrinen (unten im Uhrzeigersinn): Annemarie von Matts Hexameter, das Osterlamm von 1950 und eine bemalte Dose unter dem Titel «Es ist traurig». (Bilder Romano Cuonz)

Stefan Zollinger und Tapetenmalereien (oben). Bijous aus den Vitrinen (unten im Uhrzeigersinn): Annemarie von Matts Hexameter, das Osterlamm von 1950 und eine bemalte Dose unter dem Titel «Es ist traurig». (Bilder Romano Cuonz)

Als Stefan Zollinger Leiter des Amts für Kultur und des Nidwaldner Museums wurde, entwickelte er für die historischen und neuen Kulturstätten ein frisches Konzept. Dabei sind das historische Winkelriedhaus und der daneben stehende moderne Pavillon zu einem äusserst reizvollen Kunstmuseum mit Kostbarkeiten gestaltet worden. Zollingers Konzept sieht vor, dass im Pavillon und im Untergeschoss des Winkelriedhauses jeweils eine sorgfältig kuratierte Sonderausstellung stattfindet. Im Moment fasziniert da der Stanser Rochus Lussi mit seinen Skulpturen unter dem Titel «Dünne Haut». Vom Aussenhof bis hinauf zum dritten Obergeschoss aber ist nun eine Dauerausstellung installiert: «Nachhall und Witterung» ist sie getitelt, und sie zeigt ausgewählte Werke aus der Sammlung des Nidwaldner Museums. Dabei wird ein Rundgang zu einer wahren Entdeckungsreise. Nidwalden hat da ein Museum, welches sich neben den grossen Häusern sehen lassen kann.