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STANS: Loch in der Kasse von Stans bleibt aus

Die Rechnung schliesst mit einem Plus von über einer halben Million Franken. Erwartet worden war ein Defizit. Das gute Resultat kam vor allem durch höhere Steuereinnahmen und geringere Aufwendungen zu Stande.
Franziska Herger
2017 war für die Gemeinde Stans (Bild) finanztechnisch erfreulich. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

2017 war für die Gemeinde Stans (Bild) finanztechnisch erfreulich. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Franziska Herger

franziska.herger@nidwaldnerzeitung.ch

Der Stanser Stimmbevölkerung werden an der Gemeindeversammlung vom 23. Mai (siehe Hinweis) schwarze Zahlen präsentiert. Die Erfolgsrechnung für das Jahr 2017 schliesst mit einem Plus von rund 567000 Franken ab, dies bei Erträgen von 39,2 Millionen und Aufwendungen von 38,6 Millionen Franken. Im Budget für 2017 war noch ein Defizit von rund 800000 Franken vorgesehen. Der Ertragsüberschuss sei unter anderem auf höhere Steuereinnahmen von juristischen Personen zurückzuführen, erklärt der Stanser Finanzchef und künftige Regierungsrat Joe Christen. «Diese Einnahmen sind jeweils sehr schwer vor­hersehbar.»

Ein weiterer Grund für das Plus sind «Minderaufwendungen in fast allen Bereichen», wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt. Es handle sich dabei nicht um gezielte Sparmassnahmen, sagt Joe Christen. «Das sind Hunderte von Positionen, und in einigen haben wir schlicht weniger Geld gebraucht als budgetiert.»

Auch bei der Nettoverschuldung ist die Lage positiv: Sie konnte weiter reduziert werden und betrug per Ende 2017 noch 10,9 Millionen Franken gegenüber 13 Millionen Franken im Vorjahr. Pro Einwohner ist die Verschuldung von 1596 Franken 2016 auf 1326 Franken gesunken.

In Strassen, Pumpwerke und neue Fahrzeuge investiert

2017 investierte die Gemeinde Stans netto rund 2,7 Millionen Franken. Das Geld floss unter anderem in die Sanierung von Strassen und in die erste Etappe der Sanierung der Pumpwerke Rotzwinkel 1, 2 und 3 sowie Galgenried. Weiter wurde etwa das Spritzenhaus neu bedacht und das Kommandofahrzeug der Feuerwehr ersetzt. Auch ein 3,5 Tonnen schwerer Selbstfahrer mit Hebebühne wurde angeschafft.

Die Jahresrechnung der Wasserversorgung schliesst mit ei­nem Defizit von rund 152 000 Franken ab. Wie es in der Mit­teilung der Gemeinde heisst, wird der Betrag dem Eigenkapital entnommen, das damit auf 2,7 Millionen Franken sinkt. Die Investitionsrechnung der Wasserversorgung zeigt Mehraus­gaben von rund einer halben Million Franken, die den Rückstellungen entnommen werden.

Neben der Rechnung sind an der Gemeindeversammlung zwei Einbürgerungsgesuche sowie die Wahl von zwei Mitgliedern in die Finanzkommission zu behandeln.

Hinweis

Gemeindeversammlung Stans am Mittwoch, 23. Mai, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Turmatt.

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