STANS: Museum thematisiert zeitgenössische Architektur

Das Nidwaldner Museum zeigt im Salzmagazin, was die Nidwaldner Architekten seit der Jahrtausendwende geleistet haben. Es will mit der bis am 3. Mai geöffneten Sonderausstellung den Blick für das Bauen in Nidwalden schärfen und dieses zur Diskussion stellen.

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Das Salzmagazin des Nidwaldner Museums prägt mit seinen farbigen Fensterläden das Dorfbild von Stans. Nun zeigt das Museum eine Ausstellung zum Thema Architektur in der Schweiz. (Archivbild Neue LZ)

Das Salzmagazin des Nidwaldner Museums prägt mit seinen farbigen Fensterläden das Dorfbild von Stans. Nun zeigt das Museum eine Ausstellung zum Thema Architektur in der Schweiz. (Archivbild Neue LZ)

Mit der Ausstellung reagiert das Museum nach eigenen Angaben auf die verbreitete Sorge, dass die Schweiz bald zugebaut sein könnte, und die Tatsache, dass Schweizer Architekten in der ganzen Welt spektakuläre Bauten planen.

Um die Situation in Nidwalden zu präsentieren, realisierte das Nidwaldner Museum in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung eine zweiteilige Ausstellung. Dabei geht es darum, was seit 2000 in Nidwalden entworfen und gebaut worden ist.

Für den ersten Teil der Ausstellung hat das Nidwaldner Museum alle einheimischen Architekten kontaktiert und sie eingeladen, sich und ihre Werke mit einer Dokumentation vorzustellen. Dies soll dem Besucher der Ausstellung einen Gesamteindruck der aktuellen Entwürfe in Nidwalden verschaffen und die Vielfalt der Lösungsansätze zeigen.

Im zweiten Teil der Ausstellung werden neun Bauten, die seit 2000 im Kanton realisiert worden sind, vorgestellt. Die Bauten waren von einem vierköpfigen Kuratorium mit Architekten aus den Kantonen Obwalden, Uri, Schwyz und Luzern ausgewählt worden.

Diese Auswahl widerspiegle eine Palette von architektonischen Lösungsansätzen, die das Kuratorium überzeugt hätten, schreibt das Nidwaldner Museum. Es sei eine Auswahl, die als Grundlage für eine fundierte Diskussion dienen könne.

Die Ausstellung wird mit verschiedenen Veranstaltungen ergänzt. Unmittelbar vor der Eröffnung vom späteren Samstagnachmittag findet im Winkelriedhaus ein Kolloquium statt. Ende April und Anfang Mai stehen eine Führung durch die Ausstellung und ein Podium zum Thema auf dem Programm. Die Ausstellung dauert bis zum 3. Mai 2015.

(sda)