Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

STANS: Neues Festival soll Senkel zum Beben bringen

Mit dem UrRock-Musik-Festival geht ein neuer Anlass an den Start, der die Herzen von Hard-Rock- und Metal-Fans im Sturm einnehmen dürfte. Jedes Jahr im November kommen sie künftig an zwei Tagen im Senkel voll auf ihre Kosten.
Philipp Unterschütz
Jimmy Hollmichel (vorne), Patrick Jakober und Stephan Brüderlin (hinten rechts) bringen mit dem UrRock- Musik-Festival Hard Rock und Metal in den Senkel. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 6. März 2018))

Jimmy Hollmichel (vorne), Patrick Jakober und Stephan Brüderlin (hinten rechts) bringen mit dem UrRock- Musik-Festival Hard Rock und Metal in den Senkel. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 6. März 2018))

Philipp Unterschütz

philipp.unterschuetz@nidwaldnerzeitung.ch

Passender könnte der Name kaum sein: Mit dem UrRock bekommen die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden ihr eigenes jährliches Musikfestival für Hardrock und Metal. «Wir waren es leid, für solche Konzerte immer herumreisen zu müssen, weil es in der Urschweiz einfach viel zu wenig Angebote gibt. Aber wir wollen nicht stänkern, sondern machen es jetzt eben selber», erzählt Stephan Brüderlin (43) aus Wilen.

Das «Ausverkauft»-Schild liegt bereit

Zusammen mit Patrick Jakober (48, ebenfalls aus Wilen) und Jimmy Hollmichel (34, Beizer im Senkel aus Stans) gründete Brüderlin im vergangenen Oktober den Verein UrRock-Musik-Festival. Und am 9. und 10. November 2018 ist es so weit: Am 1. «UrRock» lassen 10 internationale Hard-Rock- und Metal-Bands im Stanser Senkel die Post abgehen. Sämtliche Verträge sind laut Stephan Brüderlin unter Dach und Fach. Dabei musste das OK auch die Erfahrung machen, dass aller Anfang schwer ist. «Da wir noch nichts vorweisen konnten, war es gerade bei den Managements der bekannteren Bands nicht einfach, diese zu buchen», erzählt Stephan Brüderlin. Als eingefleischte Hard-Rock- und Metal-Fans sei ihnen aufgefallen, dass die Qualität der Bands an Liveauftritten nachgelassen habe. «Sie tönen auf Tonträger gut, können es aber live nicht abrufen. Zudem benützen viele Bands Einspieler oder Samples – das kommt bei uns nicht in Frage. Am ‹UrRock› wird alles live gespielt», betont Stephan Brüderlin den Anspruch an die Musiker. «Wir buchen nur Gruppen, die wir selber kennen und mögen.» Man organisiere das Festival für die Rock- und Metal-Fans, das ganze OK arbeite ehrenamtlich, allfällige Überschüsse würden wieder ins Festival investiert.

Für die drei Macher geht es dieses Jahr auch darum, durch einen Erfolg des Festivals eine Plattform aufzubauen und das Label UrRock-Musik-Festival bekanntzumachen. Dabei haben sie angesichts des Programms die durchaus realistische Hoffnung, dass die 450 verfügbaren Tickets schnell mal verkauft sind. «Wenn wir das ‹Ausverkauft›-Schild raushängen könnten, wäre das natürlich optimal zum Start.»

Am Freitagabend gibt es Metal von vier Bands auf die Ohren, Headliner ist die deutsche Gruppe Emil Bulls. Der Samstag mit sechs Bands steht dann ganz im Zeichen von Rock und Hard Rock, Headliner ist die auch international hochgeschätzte Schweizer Band Shakra.

Senkel verfügt über feinste Technik

Das Stanser Jugendhaus Senkel ist für das UrRock-Festival geradezu ideal. «Das Haus verfügt über eine topmoderne technische Ausrüstung, hat eine tolle Infrastruktur, die viel zu wenig genutzt wird, und eine ideale Grösse für uns», sagt Stephan Brüderlin. Zudem könne man dort bei Bedarf künftig wachsen. Schon dieses Jahr wird neben dem Senkel eine «Festhütte» mit 250 Plätzen aufgestellt, in das die Konzerte live auf Grossbildschirme übertragen werden. Sowohl für die Verpflegung wie auch für Bauten setzen die Organisatoren auf Firmen aus Nidwalden. Überhaupt: «Wir wollen, dass Nidwalden merkt, dass das ‹UrRock› ihr Festival werden könnte – wenn wir wachsen wollen, müssen wir die Nidwaldner gewinnen», ist sich Stephan Brüderlin bewusst. Auch musikalisch will man in Zukunft noch vermehrt auf einheimische Bands setzen. So soll es künftig auch eine Plattform für Nachwuchsbands im Festzelt geben, falls die kantonale Kulturförderung mitmacht. Dies gilt auch für Sponsoren, die ebenfalls noch gesucht werden.

Hinweis
Programm unterwww.urrock.ch.
Tickets: Freitag 67 Franken, Samstag 76, Festivalpass 135. Vorverkauf ab 16. März unter: www.ticketcorner.ch.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.