Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

STANS: Niklaus Minder wird neuer Frohsinnvater

Während sechs Jahren führte Niklaus II. als Präsident die Frohsinngesellschaft Stans. Jetzt wird der Hergiswiler neuer Frohsinnvater.
Richard Greuter
Niklaus Minder und Ehefrau Christine sind das neue Zunftpaar der Frohsinngesellschaft – nach der Ernennung gratuliert Vorstandsmitglied Josef K. Scheuber. (Bild: Richard Greuter (Stans, 8. Dezember 2017))

Niklaus Minder und Ehefrau Christine sind das neue Zunftpaar der Frohsinngesellschaft – nach der Ernennung gratuliert Vorstandsmitglied Josef K. Scheuber. (Bild: Richard Greuter (Stans, 8. Dezember 2017))

Richard Greuter

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

«Wir möchten ein Frohsinnpaar für alle sein.» Dies sagte Niklaus Minder, nachdem er und seine Ehefrau Christine mitten unter den Frohsinnlern aufstanden und im Pestalozzi-Saal die Bühne betraten. Vorzustellen brauchten Präsident Martin Schmitter und der noch amtierende Frohsinnvater Franz IV. den neuen Fasnachtsherrscher im Anschluss an die Generalversammlung nicht.

Der 60-jährige zweifache Familienvater führte von 2010 bis 2016 während sechs Jahren als Präsident die Geschicke der Frohsinnzunft. Beruflich ist Minder Kundenberater für Zentralschweizerische Druckbereiche. Der noch amtierende Frohsinnvater Franz IV. wählte als Motto «Jetzt singe miär no eis». Niklaus II. ging noch einen deutlichen Schritt weiter: Er liebe Rock-’n’-Roll-Musik. «Sie ist Bestandteil unserer Generation.» So lautet sein Motto für die kommende Fasnacht: «Alpenrock».

Fasnächtliches Gipfeltreffen

Die Fasnachts-Guuggenmusigen haben nun drei Monate Zeit, ihren kakofonischen Sound anzupassen und den Rock ’n’ Roll in ihr Repertoire aufzunehmen.

Niklaus II. und Christine, beide eingefleischte Fasnächtler, können der Beginn der Fasnacht kaum erwarten. «Ich freue mich auf die Zeit mit euch», so der zukünftige Herrscher. Den riesigen Applaus von den rund 160 Frohsinnlern hatte er auf sicher.

Die Frohsinngesellschaft widmete die Generalversammlung dem 125-Jahr-Jubiläum der Stanserhornbahn im kommenden Jahr. In einer gelungenen Filmproduktion zeigte das Frohsinn-TV einige Sequenzen über das Stanserhorn und Nidwalden aus der Vogelperspektive. In einem Gipfeltreffen – und nun wurde es fasnächtlich – wagten Martin Schmitter und Franz IV. einen amüsanten Blick auf die Weltpolitik mit Beispielen, wie Trump, Merkel, Putin, Erdogan und Macron lobende Worte für den Frohsinn gefunden hätten; und Putin sogar für die Beggozunft Beckenried. Den Jahresrückblick, auch wieder mit Videosequenzen, kommentierten Schmitter und Franz IV. Sie berichteten von zahlreichen Schwerpunkten während und auch nach der Fasnacht. Später folgte unter der Leitung von Oberschützenmeister Reto Gabriel ein Murmeltier-Schiessen, welches die Fasnachtszunft ­Ennetbürgen gewann. Franz ­Barmettler und Peter Flury von der Insieme-Mulörgeligruppe überraschten die Frohsinnler mit ­musikalischen Einlagen.

Änderungen im Vorstand

Vergnügungsmeister Cyrill Hordos trat aus dem Vorstand aus. Neu wählte die Versammlung ­Kevin Imobersteg (25) und Markus Blättler (58) in den Vorstand. Sören Schwitzky, Reto Gabriel, Dave Kesseli und Pascal Marzer wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Kasse von Dani Christen schloss bei einem Aufwand von 97000 Franken mit einem Überschuss von 1000 Franken ab. Laut Kassier fliesst der Reingewinn in die Renovation des Tellengadens. Der ehemalige Frohsinnvater Josef Schleiss wurde zum Ehren-Frohsinnvater ernannt. Eine persönliche Ehrung erfuhr Max Meyer. Mit 99 Jahren war er der älteste GV-Besucher.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.