STANS: NKB erwirtschaftet 6.3 Millionen Gewinn

Die Nidwaldner Kantonalbank ist mit dem Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2013 zufrieden. Dies obwohl der Gewinn unter dem Ergebnis des Vorjahres liegt.

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Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank an der Stansstaderstrasse 54 in Stans. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank an der Stansstaderstrasse 54 in Stans. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Das Ergebnis sei vor dem Hintergrund des aktuell schwierigen Umfeldes zu sehen, informiert die Nidwaldner Kantonalbank (NKB). Sie bewertet das Ergebnis denn auch als gut. Die Zahlen bewegen sich im budgetierten Bereich.

Harter Wettbewerb

Der operative Bruttogewinn verminderte sich gegenüber dem Halbjahr 2012 um 1.5 Millionen Franken auf 13.1 Millionen Franken. Als Gründe dafür sieht die NKB den hart geführten Wettbewerb und die historisch tiefen Zinssätze am Geld- und Kapitalmarkt. Zusätzlich fielen für die Bewirtschaftung der Zinsänderungsrisiken, insbesondere für die Absicherung der Festhypotheken, höhere Kosten an. Nach Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen resultiert ein Ergebnis von 12 Millionen Franken. Nach der Zuweisung an die Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken verbleibt ein Semesterergebnis von 6.3 Millionen Franken. Dies sind rund 250'000 Franken weniger als im ersten Halbjahr 2012.

Hypothekargeschäft nimmt zu

Die NKB verzeichnete eine wachsende Nachfrage nach der Finanzierung von Wohneigentum. Der Trend gehe dabei in Richtung Geld- und Festhypotheken. Der Gewinn aus dem Zinsgeschäft, welches die Hauptertragsquelle der Bank darstellt, konnte knapp gehalten werden. Anleger halten sich mit ihren Investitionstätigkeiten zurück. Daher liegt der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 0.2 Millionen Franken tiefer als im ersten Halbjahr 2012. Ebenso nahm der Erfolg aus dem Handelsgeschäft ab, um 0.1 Millionen Franken.

Die NKB erwartet ein verhaltenes zweites Halbjahr 2013 und rechnet mit einem schwächeren Jahresergebnis als im Vorjahr.

pd/spe