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STANS: NKB-Präsident Waser: «Eine finanziell gesunde, solide Bank»

Die Nidwaldner Kantonalbank konnte 2016 zulegen. Die Partizipantenversammlung liess sich über Geschäftsgang und Aussichten informieren.
NKB-Chef Heinrich Leuthard spricht zur Partizipantenversammlung im Sportcenter Rex. (Bild: Michele Murena/PD (Stans, 7. April 2017))

NKB-Chef Heinrich Leuthard spricht zur Partizipantenversammlung im Sportcenter Rex. (Bild: Michele Murena/PD (Stans, 7. April 2017))

Dank «eines erfreulich stabilen Kerngeschäfts – dem Zinsengeschäft» konnte Christian Waser, Präsident des Bankrats der Nidwaldner Kantonalbank (NKB), an der Partizipantenversammlung über gute Zahlen für 2016 berichten. Der Geschäftserfolg der Bank belief sich auf 25 Millionen Franken, der Jahresgewinn auf 15,6 Millionen. Davon gehen gut 10 Millionen als Dividende und Abgeltung der Staatsgarantie an den Kanton Nidwalden, 4,6 Millionen werden in die offenen Reserven verbucht.

Die Partizipantinnen und Partizipanten profitieren von einer unveränderten Dividende von 57.50 Franken pro Partizipationsschein, was einer Rendite von 2,45 Prozent entspricht. Christian Waser erklärte den gegen 1500 Besuchern im Sportcenter Rex in Stans am Freitagabend auch, warum sich die Dividende seit einigen Jahren auf dem gleichen Niveau bewegt: «Über eine Erhöhung der Dividende können wir erst nachdenken, wenn unsere strategische Zielgrösse der Eigenmittel erreicht ist und auch der Blick in die Zukunft zeigt, dass wir den Wert auch halten können. Dies ist im Moment noch nicht der Fall.»

Keine Negativzinsen für Privatkunden

Die NKB habe eine gesunde Kapitalbasis. Die Eigenmittel sind im vergangenen Jahr angewachsen, und die Gesamtkapitalquote liegt deutlich über den gesetzlichen Vorschriften. «Das bedeutet, dass Sie Kundin oder Kunde einer finanziell gesunden, soliden und vertrauenswürdigen Bank sind», hielt Christian Waser fest. In einem Ausblick aufs laufende Jahr sagt er, die NKB wolle verändernde Kundenbedürfnisse rechtzeitig erkennen und mit passenden Angeboten reagieren. «Ein grosses Thema ist die Digitalisierung», betonte Waser. Dieser Herausforderung stelle sich auch die NKB und wolle für ihre jüngeren Kunden neue Angebote einführen. Trotz des Trends zur Digitalisierung solle aber auch die Beratung im persönlichen Gespräch nicht zu kurz kommen.

Heinrich Leuthard, Vorsitzender der NKB-Geschäftsleitung, schaute auf einige ausgewählte Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres. So hat das Hypothekar- und Kreditvolumen um 4,2 Prozent auf 3,6 Milliarden Franken zugenommen. Etwas zurückgegangen sind dagegen die Kundengelder. Die selektive Einführung von Negativzinsen bei Firmenkunden habe zu einem entsprechenden Abfluss geführt. «Wir setzen weiterhin alles daran, das unsere Privatkunden auch künftig keine Negativzinsen bezahlen müssen», liess Leuthard die Gäste wissen. Um 3,8 Prozent gestiegen ist die Bilanzsumme der NKB, sie beläuft sich auf 4,44 Milliarden Franken.

Die Jungen nutzen andere Kommunikationskanäle

Peter Graf von der Jaywalker GmbH, erläuterte den Anwesenden – die allermeisten von ihnen im Eltern- oder Grosselternalter – wie die Jugend heute kommuniziert. Das Verhalten der Jungen unterscheide sich wesentlich vom Verhalten der älteren Generationen. Während unter den wichtigsten Nutzungen des Smartphones das Telefonieren bei den 14- bis 29-Jährigen nicht mehr unter den ersten fünf Plätzen sei, steht es bei den 55- bis 69-Jährigen noch auf Platz zwei, nach dem Schreiben von SMS- oder Whatsapp-Nachrichten. Die Jungen nutzten ganz andere Kommunikationskanäle wie Facebook, Instagram oder Snapchat – wobei die zwei Letzteren vor allem bei den ganz Jungen hoch im Kurs stünden. Die Luzerner Jaywalker GmbH steht hinter Stucard, ein Vorteilsprogramm für junge Bankkunden, das von 16 Kantonalbanken angeboten wird. In Nidwalden hat es rund 2500 Mitglieder.

Fabienne Bamert, die Moderatorin des Abends, vertiefte die Thematik in einem Interview mit Peter Graf und beleuchtete die Geschichte und Tätigkeiten der Firma sowie die Herausforderungen, die eine Bank hat, wenn sie die junge Kundschaft ansprechen will.

Nach den Informationen ging die Versammlung zum gemütlichen Teil über. Das Essen kam aus der Küche der «Eintracht» in Oberdorf von Franz und Esther Rüenzler. Musikalisch untermalt wurde der Anlass vom Bärg Echo, von drei jungen Schwyzerörgelispielern aus Ennetmoos. Und keiner der Gäste verliess am Ende das Sportcenter ohne das Bratchäsli, das jeder mit nach Hause nehmen durfte.

Martin Uebelhart

martin.uebelhart@nidwaldnerzeitung.ch

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