STANS: Regierung kürzt das Spitalbudget

18,1 Millionen Franken wollte der Spitalrat des Kantonsspitals Nidwalden aus der Staatskasse erhalten. Doch die Regierung beantragt dem Landrat an der nächsten Sitzung als Totalbetrag 16,5 Millionen.

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Blick in den Operationssaal in Stans. (Archivbild Urs Flüeler/Neue NZ)

Blick in den Operationssaal in Stans. (Archivbild Urs Flüeler/Neue NZ)

Die Regierung gibt sich überzeugt, dass das Spital auch mit dieser Summe die Ziele erreichen könne. Auch die Kommission für Finanzen, Steuern, Gesundheit und Soziales ist gleicher Meinung. Sie stützt sich dabei auch auf die guten Abschlüsse der letzten Jahre, die es jeweils ermöglichten, dem Kanton einen Beitrag zurückzuerstatten.

Das Budget 2010 des Spitals geht von 4200 stationären Austritten aus, 200 mehr als im Jahr 2008. Mehr Leistung schlägt sich auch in den Personalkosten nieder. Diese sollen um 4,3 auf 35,6 Millionen Franken wachsen.

Für das nächste Jahr hatten die Abteilungen Investitionen von 4,2 Millionen Franken beantragt. Viele hätten sich in den Jahren angestaut, immer wieder habe man Investitionen verschieben müssen, heisst es im Budgetantrag des Spitals. Man habe nun einige erneut auf 2011 verschoben, doch Anschaffungen wie ein neues Ultraschallgerät oder ein neuer Operationstisch seien «dringend notwendig».

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Nidwaldner Zeitung».