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STANS: Saab und Pilatus bestätigen Absichtserklärung

Die Pilatus Flugzeugwerke und Saab haben am Freitag eine Absichtserklärung unterschrieben. Darin festgehalten ist eine weitreichende Zusammenarbeit bezüglich der Kompensations­verpflichtungen von Saab, die im Zusammenhang mit einer möglichen Beschaffung des Gripen für die Schweizer Luftwaffe stehen.
Blick auf das Gelände der Pilatus Flugzeugwerke in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Blick auf das Gelände der Pilatus Flugzeugwerke in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Eine neue Generation von Militärpiloten braucht eine neue Generation von Flugzeugen: Gripen für die Schweiz – PC-21 für Schweden. Schon seit längerer Zeit führt Pilatus Verkaufsgespräche mit Schweden zum PC-21 Pilotenausbildungssystem. Wie die Pilatus Flugzeugwerke am Freitag mitteilten, wäre Pilatus mit der Beschaffung des Gripen durch die Schweiz dem Abschluss eines PC-21 Vertrages einen Schritt näher.

Nach Angaben von Pilatus wäre ein zustande kommen der Zusammenarbeit eine Win-win-Situation für beide Länder. Die Herstellung und Lieferung von rund zwanzig PC-21 wäre für einen der grössten Arbeitgeber der Zentralschweiz mit über 1600 Mitarbeitenden am Hauptsitz in Stans ein bedeutender Auftrag und würde den gesamten Schweizer Wirtschaftsstandort stärken.

Aufbau von Arbeitsplätzen

Ein weiteres Ziel von Pilatus und Saab ist es, im Bereich des Strukturbaus zukünftig rund 100 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. An einem neuen, noch zu definierenden Standort in der Schweiz sollen Strukturbauarbeiten ausgeführt werden – für den PC-21, den Gripen, aber auch für weitere Flugzeugtypen der beiden Hersteller.

Ausserdem soll gemeinsam ein «Aerospace Software Development Center» in der Schweiz aufgebaut werden, wo die beiden Flugzeughersteller innovative und sicherheitsrelevante Software für ihre Flugzeuge und die dazugehörigen, bodengestützten Systeme entwickeln. Ziel sei es, das Know-how zu bündeln und Synergien für die Produktpaletten beider Unternehmen zu nutzen.

Mit all diesen Massnahmen würde über die kommenden fünf bis acht Jahre ein Auftragsvolumen von rund einer halben Milliarde Schweizer Franken generiert. Davon würde etwa die Hälfte bei den Schweizer Lieferanten von Pilatus wirksam werden.

pd/zim

«Schweiz und Schweden können profitieren»

pd. Markus Bucher, CEEO der Pilatus Flugzeugwerke hat am Freitag zur Absichtserklärung von Pilatus und Saab Stellung genommen: «Es handelt sich hierbei um eine sinnvolle und nachhaltige Zusammenarbeit der beiden Unternehmen und sowohl Schweden als auch die Schweiz können davon profitieren. Der Gripen ist das optimale Flugzeug für die Schweizer Luftwaffe, der PC-21 die beste Lösung für die Ausbildung von Militärpiloten, auch in Schweden. Der Gripen-Offset wurde durch armasuisse detailliert und griffig verhandelt. Dadurch können unter anderem Pilatus und seine rund 250 wichtigsten Schweizer Zulieferanten wertvolle Entwicklungs- und Industriearbeitsplätze nachhaltig sichern.»

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