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STANS: Sackgebühr: Ajäxler zeigen, wies geht

Die Sackgebühr ist auch an der Fasnacht Thema. Die Ajäxler zeigen, wie man damit umgehen muss – und scheuten dafür keinen Aufwand.
Matthias Piazza
Auch das «Suibr»-Logo fehlt nicht: Die Ajäxler sprühen es gleich selbst auf. (Bild André A. Niederberger)

Auch das «Suibr»-Logo fehlt nicht: Die Ajäxler sprühen es gleich selbst auf. (Bild André A. Niederberger)

Rot statt schwarz, heisst es seit Januar in Nidwalden. Das nehmen sich die Ajäxler zu Herzen. Und malen die schwarzen Säcke um und versehen sie konform mit dem «Suibr»-Logo. Denn nur Güsel in diesen Säcken akzeptiert die Kehrichtverbrennungsanlage. Nicht konform verpackten Abfall spuckt sie in hohem Bogen aus. Das neue Gebührenreglement mit den typisch roten Säcken inspirierte die Äjäxler zu ihrem Wagensujet – samt passenden Szenen.

Rund einen Monat lang bastelte, hämmerte und zimmerte die Truppe von Ajax Wälläbärg – immer dienstags und sonntags. Auf den Urknall am Donnerstagmorgen verzichteten einige der 15-köpfigen Wagenbaugruppe ganz bewusst – um sicherzustellen, dass der Wagen auch wirklich bereit ist. «Bis zur letzten Minute bauten wir noch an unserem Wagen, verpassten der Konstruktion den letzten Schliff, mussten das Stromaggregat anschliessen, den Wagen an den Traktor anhängen», erzählt Pirmin Christen. Noch bis am Morgen des Schmutzigen Donnerstag habe man gearbeitet.

Seegusler aus Alpnach (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Ajax Welläbärg mit Suibr Sack (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Sie machten voll auf indische Spezialitäten (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Städerschränzer aus ALpnach (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Arvihyler aus Kerns (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Ehepaar Obama zu Gast in Stans. (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Nisda Nidwaldner SUper Dalton (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Bogäspeuzer Steinen SZ (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Arvihyler aus Kerns (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Beggoschränzer Beckenried (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Loppergnome Hergiswil (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Guugge 1850 aus Stans (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Schärbähufä aus Hergiswil (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Rätschbäsä aus Sarnen (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Chältisägler aus Stans mit Tschau Sepp (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Ehemalige Frohnsinnväter Xaver Theiler (links) und Walter Niederberger (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Frohsinnvater Stefan Bösch I mit seiner Frau Priska und Zeremonienmesiter Marlon Imobersteg (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Nisda Nidwaldner SUper Dalton (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Sunnäguugger Ennetbürgen (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Familienfasnächtler Epp und Mettler (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Familienfasnächtler Epp und Mettler (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Loppergnome Hergiswil (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Nisda Nidwaldner SUper Dalton (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Frohsinnvater Stefan I. (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Chärwaldfäger Kerns (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
Bild: André A. Niederberger / Neue NZ
70 Bilder

Umzug in Stans

Begeisterung im Zentrum

Nach der Stärkung mit einem Zmittag und dem Verteilen der letzten Rollen setzte sich das Gefährt dann als Nummer 13 in Bewegung – und begeisterte mit seiner originellen und farbenfrohen Aufführung die zahlreichen Zaungäste entlang der Umzugsroute. Und darum gehts den Ajäxlern: Leute zu begeistern. «Bei uns geht es nicht darum, dass jeder Pinselstreich perfekt angebracht ist, sondern um eine originelle Plattform, wo wir unsere Fasnacht richtig ausleben können. Uns fasziniert das Unperfekte, das Fasnächtliche», meint der 28-Jährige.

Die Ajäxler entstanden vor ein paar Jahren aus ein paar fasnachtsbegeisterten Fussballspielern. Unterstützt werden sie bei den Fasnachtsnummern von ihren Freundinnen und Frauen. Das Baufieber erfasste die Truppe schon vor einigen Jahren. «Mit der Stanser Fasnacht sind wir aufgewachsen, waren an jedem Urknall und Umzug. Mit der Zeit bekamen wir Lust, aktiv mitzuwirken.»

Sogar in Engelberg unterwegs

Und so erfreuen die begeisterten Fasnächtler Jahr für Jahr mit ihren Nummern. Einfach so ins Blaue baut man allerdings keinen Wagen. «Wir tragen die Themen zusammen, die im vergangenen Jahr zu reden gaben, und prüfen sie auf ihre Umsetzbarkeit», erklärt Pirmin Christen. «Aus anfänglich rund zwanzig Vorschlägen haben wir drei in die engere Auswahl genommen und uns schliesslich für das Thema Gebührensack entschieden. Es lässt sich gut inszenieren und ist in aller Munde.»

Wer die Gebührensack-Nummer noch einmal geniessen will, kann dies. Am Samstag sind die Ajäxler am Engelberger Umzug zu bewundern.

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