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STANS: Sie exportieren Pasta von Sarnen nach Stans

Die «Pastarazzi»- Filiale an der Schmiedgasse kommt an. Zur breiten Kundschaft gehören nicht nur Kollegi- und Berufsschüler.
Matthias Piazza
Ihre Pastarazzi Spezialitäten kommen auch in Stans an: Benito Omlin (links) und Silvan Rohrer. (Bild Corinne Glanzmann)

Ihre Pastarazzi Spezialitäten kommen auch in Stans an: Benito Omlin (links) und Silvan Rohrer. (Bild Corinne Glanzmann)

Ihre Pastagerichte sind ein Hit. Aus allen Richtungen strömen die Kunden an die Schmiedgasse 14. Der Geruch von Pasta liegt in der Luft. Schlag auf Schlag gehen die Gerichte über die Theke. Das Lokal ist gut gefüllt. «Wir sind mit dem Geschäftsgang zufrieden, das Angebot kommt an», zieht Benito Omlin (24) eine erste Bilanz. Im Mai dieses Jahres eröffnete er zusammen mit seinen zwei Mitinhabern Markus Hursch­ler (28) und Kim Zumstein (24) in der Schmiedgasse die zweite «Pastarazzi»-Filiale. Offen hat das Restaurant zwischen 10 und 15 Uhr.

Vom Menü bis zum Catering

Der Kundenkreis ist vielfältig. «Den typischen Kunden gibt es nicht. Kollegi- und Berufsschüler verpflegen sich bei uns ebenso wie Quartierbewohner oder Angestellte, die in der Nähe arbeiten. Wir sprechen alle an», erzählt Benito Omlin.

Selbst gemachte Ravioli sind eine der Spezialitäten, welche die Gäste in verschiedenen Varianten und mit drei unterschiedlichen Saucen bestellen können. Menüs sind ab 10 Franken erhältlich. Catering und ausgefallene Apéros runden das Angebot ab. «Dabei bieten wir unseren Kunden massgeschneiderte Angebote an.» Auf Wunsch bereiten sie Ravioli auch bei den Kunden zu Hause zu.

Bereits die zweite Filiale

Mit Stans haben die drei Jungunternehmer bereits den zweiten «Pastarazzi»-Laden eröffnet. 2012 übernahmen sie im Lindenhof in Sarnen die Pasteria und starteten mit ihrem Konzept. In einem ehemaligen Verkaufsladen einer Metzgerei in Sarnen produzieren sie seither Teigwaren. Das Know-how haben sich die gelernten Köche selbst beigebracht. «Wir pflegen eine persönliche Beziehung zu unseren Kunden und bieten ihnen immer etwas Zusätzliches. So gibt es bei einem Menü auch den Kaffee gratis», erklärt sich Benito Omlin das Erfolgsrezept – natürlich neben der Tatsache, dass die Teigwaren immer frisch sind.

Sie wollen den Dorfkern beleben

«Nachdem unser Betrieb in Sarnen so gut angelaufen ist, wollten wir diesen Schritt auch in Nidwalden wagen, zumal die Voraussetzungen vergleichbar sind.» Als an der Schmiedgasse ein Lokal zu vermieten war, packten sie darum die Gelegenheit beim Schopf. Dabei geht es den drei Unternehmern auch um das Dorfleben. «Wir wollten unbedingt in den alten Dorfkern, um ihn wieder zu beleben.»

Mit dem «Pastarazzi» wollen die jungen Köche mit ihren Frischprodukten gemäss eigenen Aussagen einen Ge­gentrend zu den aktuellen Ess- und Konsumgewohnheiten schaffen. Das Unternehmen ist mittlerweile auf fünf Mitarbeiter angewachsen, zwei davon sind über den Mittag jeweils ins Stans beschäftigt, die anderen drei in Sarnen.

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