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STANS: SP und Grüne machen Druck

Die Linken wollen den Aufschwung von vor vier Jahren am 4. März bei den Landratswahlen im Hauptort mitnehmen. Ihre Delegationen weisen eine beachtliche Grösse auf. Die Bürgerlichen indes wollen das Blatt zu ihren Gunsten wenden.
Oliver Mattmann

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

Wenig überraschend ist das Feld der Kandidatinnen und Kandidaten mit 34 in Stans am grössten. Schon eher zu erstaunen vermag, dass die Grünen mit neun Frauen und Männern die grösste Truppe aufweisen. Und auch die zweite Partei aus dem linken Lager, die SP/Juso, schickt mit sechs Nominierten immerhin ebenso viele Personen ins Rennen wie die SVP und die CVP. Mit den beiden Studentinnen Meret von Matt und Seraina Furger (18- und 19-jährig) stellen die Jungsozialisten die zwei jüngsten Kandidatinnen im Kanton. Ob es ihnen gelingen wird, junges Blut ins Kantonsparlament zu bringen, wird sich weisen. Immerhin war es der SP/Juso als einziger vergönnt, vor vier Jahren einen Sitz zuzulegen im Hauptort (von 1 auf 2).

Ansonsten blieb es beim Status quo: FDP und SVP verteidigten ihre je drei Sitze, CVP und Grüne ihre je zwei. Dass die Chancen der Linken vor allem in Stans durchaus intakt sind, ist kein Geheimnis. Immer wieder ist in der Vergangenheit bei Abstimmungen durchgeschimmert, dass die Bevölkerung im Hauptort durchaus Sympathien für grüne Anliegen hegt. Zudem hat das neue Wahlsystem Doppelter Pukelsheim, das 2014 erstmals angewendet wurde, den Grünen und der SP/Juso in die Hände gespielt. Sie konnten als einzige an Sitzen zulegen.

Gewichtige Abgänge bei CVP und FDP

Die bürgerlichen Parteien wollen nun das Blatt wieder wenden. Mit Jörg Genhart, Walter Odermatt und Peter R. Wyss treten für die SVP drei arrivierte Kräfte an. Die CVP mit Hans-Peter Zimmermann und die FDP mit Karl Tschopp müssen indes gewichtige Abgänge kompensieren. Auf linker Seite sind keine Rücktritte zu verzeichnen, Susi Ettlin und Daniel Niederberger (SP/Juso) sowie Regula Wyss und Conrad Wagner (Grüne) wollen eine weitere Legislatur anhängen. Wagner kandidiert auch als Regierungsrat, allerdings ohne Unterstützung seiner Partei.

Mehrere Kandidaten scheiterten vor vier Jahren

Der Frauenanteil kann sich mit 13 Kandidatinnen von total 34 sehen lassen. Im Moment sind drei von 12 Sitzen von Frauen belegt. Was auffällt: Ausser bei der SP/Juso treten bei den anderen Parteien Politiker an, die sich schon 2014 hatten aufstellen lassen, damals den Sprung ins Rathaus aber teils knapp verpassten. So Lilian Bruggmann für die SVP, Verena Zemp für die Grünen und Astrid von Büren Jarchow und Peter Kaiser für die CVP.

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